Neuer Chief Operating Officer bei Hugo Boss. Der Aufsichtsrat des Modeunternehmens hat Dr. Heiko Schäfer zum 16. März  als Mitglied des Vorstands bestellt. Als Chief Operating Officer (COO) wird dieser künftig die Verantwortung für die Ressorts Globale Produktionsentwicklung und Beschaffung, Eigenfertigung, Operations sowie Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement übernehmen. Seine berufliche Karriere begann Heiko Schäfer 2002 bei der Boston Consulting Group, wo er vor allem Kunden aus dem Konsumgüter- und Retailbereich beriet. 2008 wechselte er zur adidas AG, wo er zuletzt als Senior Vice President die Geschwindigkeit und Effizienz der Produktentwicklung maßgeblich vorantrieb. 2015 folgte der Wechsel als Chief Operating Officer in den Vorstand der Tom Tailor Group, wo er für Sourcing, Logistik und IT verantwortlich zeichnete und unter anderem im Einkauf signifikante Kostenverbesserungen erzielte sowie die Digitalisierung forcierte. 2016 übernahm er dort die Position des Chief Executive Officers.»Wir freuen uns, dass wir mit Heiko Schäfer einen ausgewiesenen Experten zur Stärkung unseres Vorstands gewinnen konnten,« sagt Michel Perraudin, Aufsichtsratsvorsitzender der Hugo Boss AG. »Gemeinsam mit dem gesamten Vorstandsteam wird er an der erfolgreichen Umsetzung unserer strategischen Prioritäten arbeiten. Ich bin überzeugt, dass Heiko Schäfer mit seiner langjährigen Erfahrung und großen Expertise dabei vor allem die digitale Transformation unserer globalen Beschaffungs- und Produktionsprozesse maßgeblich vorantreiben wird.« »Ich freue mich sehr über diese Entscheidung,« ergänzt Mark Langer, Vorstandsvorsitzender der Hugo Boss AG. »Mit dieser Erweiterung des Vorstands stärken wir den für Hugo Boss so wichtigen Bereich der Beschaffung und Produktion. Die weitere Optimierung dieser komplexen Prozesse wird den Konzern entscheidend beim Erreichen seiner Wachstumsziele und der Steigerung seiner Profitabilität voranbringen.«

Autoland ist abgebrannt? – die deutsche Automobilindustrie im Crashtest: Am Mittwoch, 18. März, um 19.30 Uhr finden im historischen Sitzungssaal des Bad Uracher Rathauses die diesjährigen Rathausgespräche unter dem Motto »Autoland ist abgebrannt? – die deutsche Automobilindustrie im Crashtest« statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht diesmal die Frage, wie sich E-Mobilität, Protektionismus, Handelsstreit und Brexit auf die baden-württembergische Automobilindustrie und deren Zulieferer auswirken könnten. Als Ankerreferent wird auch diesmal der ehemalige Bundeswirtschaftsminister Prof. Dr. Helmut Haussmann fungieren. Er diskutiert mit Dr. Stefan Wolf, Vorstandsvorsitzender der ElringKlinger AG und gleichzeitig Vorsitzender von Südwestmetall darüber, wie der Umbau der Automobilindustrie gelingen kann, wie gut die Unternehmen in der Region darauf eingestellt sind. Wie immer bietet sich im Anschluss an die Diskussion die Gelegenheit, den Abend mit einem kleinen Imbiss, einem guten Tropfen und interessanten Gesprächen ausklingen zu lassen. Veranstalter der Rathausgespräche sind die Stadt Bad Urach, Bad Urach aktiv und die Buchhandlung am Markt. Der Eintritt ist frei.                                                -ew