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Deutschlands bester Bilanzbuchhalter: Christian Orendi aus Reutlingen ist in diesem Jahr Deutschlands bester Bilanzbuchhalter. Der 34-Jährige hat die IHK-Weiterbildung bundesweit mit der besten Note absolviert. Im April wird er dafür vom Bundesverband der Bilanz-buchhalter und Controller geehrt. Orendi hat zuletzt zwei Jahre lang neben dem Beruf im Bilanzbuchhalter-Kurs bei der IHK Reutlingen die Schulbank gedrückt, um sich auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Eine Zeit, die es durchaus in sich hatte.

 
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Neues von den Linken: Carola Rau wird Stadträtin und folgt auf Thomas Ziegler: Die Übergabe des Mandats der Linken Liste Reutlingen erfolgt in der Gemeinderatssitzung am 26. April.

 
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Klaus Kuntz ist tot. Einst hatte Bundespräsident Horst Köhler den Marienkirchenpfarrer Klaus Kuntz für sein außerordentliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 2007, beim feierlichen Akt in Reutlingen sagte Staatssekretär Dieter Hillebrand damals: »Ehrenamtliches Engagement ist für unsere Gesellschaft mit all ihren Herausforderungen unverzichtbar. Mit großer Tatkraft und Entschlossenheit hat sich Pfarrer Kuntz immer wieder und unermüdlich für Menschen am Rande unserer Gesellschaft eingesetzt.

 
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Sagenhaft. Otto-Normalverbraucher denkt beim bestandenen Führerschein, in erster Linie an mobile Unabhängigkeit. Doch weit gefehlt: In Reutlingen gibt es auch einen »Ofenführerschein«. Und der will erst einmal gemacht sein. Nun haben es 17 Personen geschafft und sind stolze Besitzer des »Reutlinger Ofenführerscheins«. Während der einzelnen Termine haben sie alles Wissenswerte über das Heizen mit Holz sowohl in der Theorie als auch in der Praxis gelernt. In Zusammenarbeit mit Haus & Grund Reutlingen, weiteren Partnern und Fachleuten, bietet die Stadt Reutlingen den thematisch breit gefächerten Lehrgang bereits im sechsten Jahr an. Der »Ofenführerschein« trägt dazu bei, dass die Holzverbrennung auch wirklich umweltfreundlich vonstattengeht und die Vorteile dieser Art zu Heizen nicht im Kamin verpuffen.

 
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Forderung: Die Bürgerinitiative Storlach und die Fraktionen die sich vor Ort ein Bild über die Probleme gemacht haben, stellten fest, dass an wichtiger Stelle ein Zebrastreifen (zum Beispiel Carl-Diem-Straße Ecke Storlachstraße) dringend fehlt. Dieser Zebrastreifen sei in erster Linie wichtig für die Sicherheit der Bürger beim Überqueren der Straße, heißt es per Mail. In zweiter Linie müssen natürlich die Autofahrer achtsamer im Verkehr sein. Deshalb fordert die Bürgerinitiative die Stadtverwaltung auf entsprechende Zebrastreifen zu planen und zu installieren.

 
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Neue Hundesteuermarken für alle Hunde im Stadtgebiet. Die Stadtverwaltung verschickt in den nächsten Tagen an alle Hundehalter neue Steuerbescheide. Die Steuer in Höhe von 108 Euro hat sich nicht geändert. Jeder weitere Hund wird mit einem Steuerbetrag in Höhe von 216 Euro veranlagt.

 
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Langjähriges Engagement für die Allgemeinheit. »So lange dabei zu sein, ist etwas ganz Besonderes«, betonte Barbara Bosch: Bei einer kleinen Feierstunde im Foyer des Ratsgebäudes ehrte die Rathaus-Chefin zusammen mit dem Personalrats-Vorsitzenden Joachim Edenhuizen die insgesamt 81 Mitarbeiter, die im vergangenen Jahr ihr 25- oder sogar 40-jähriges Jubiläum im öffentlichen Dienst und/oder bei der Stadt Reutlingen gefeiert haben.

 
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Olympia »Made in Reutlingen«. Die olympischen  Winterspiele sind Geschichte – zwei Wochen lang wurde in Pyeong Chang um Sekunden, Meter und Medaillen gekämpft. Und das deutsche Team schloss mit einem sensationellen Ergebnis ab: 31 Medaillen gab es für unsere Olympioniken, davon 14 Goldene. Neben dem super Ergebnis sind unsere Sporter auch immer ein absoluter Hingucker besonders im Fashionbereich. Einige von ihnen konnten sich diesmal über besonders viel Komfort freuen. Gerade bei den eisigen Temperaturen, die vor Ort herrschten waren innovative Heizhosen im Einsatz. Bisher gab es beheizbare Wettkampfbekleidung nur für Leichtathleten. Charly Waibel, ehemaliger Bundestrainer der alpinen Damen und Herren-Ski-Teams ist heute beim Deutschen Skiverband verantwortlich für Wissenschaft und Material. Er war mit der bisher erhältlichen heizbaren Wettkampfbekleidung nicht zufrieden.

 
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Auf Stippvisite. Standorte für die Unterbringung von Flüchtlingen in Oferdingen waren das Ziel eines Ortsrundgangs der SPD-Gemeinderatsfraktion gemeinsam mit Mitgliedern des Ortschaftsrats Oferdingen. »Wir freuen uns über den Besuch in Oferdingen und die Möglichkeit zum Gespräch!« begrüßte Bezirksbürgermeister Fritz Beck die SPD-Fraktion an der Kulturscheune in Oferdingen. Fritz Beck führte zu allen derzeit im Gespräch befindlichen Standorten. Vor Ort wurden die Probleme und die Möglichkeiten der Standorte erörtert. »Wir brauchen dauerhafte Wohnlösungen, welche auch nach der aktuell dringlichen Unterbringung weiter für Wohnzwecke genutzt werden können!« fasste der SPD-Fraktionsvorsitzende Helmut Treutlein die übereinstimmende Haltung der Bezirksgemeinderäte und der SPD-Fraktion zusammen.

 
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Ein Bild machen. Der zunehmende Auto- und Lastwagenverkehr in der Storlachsiedlung (wir berichteten) stellt seit einiger Zeit ein großes Problem für die Anlieger dar. Durch eine mögliche Umfahrung der Rommelsbacher Straße über die Storlachstraße hat sich die Situation im Storlachgebiet massiv verschärft. Auch das angrenzende Krötz-Areal und die Carl-Diem-Straße sind betroffen. Die CDU-Fraktion wird sich am Samstag, 17. Februar um 11 Uhr, ein Bild der Situation vor Ort machen und die neuralgischen Punkte begehen bzw. in Augenschein nehmen.

 
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Ratten werden bekämpft. Seit Ende Januar hat eine Spezialfirma in der Grünanlage des Listplatzes am Bahnhof Rattengift ausgelegt. Durch geeignete Köderboxen ist dafür Sorge getragen, dass andere Tiere und insbesondere spielende Kinder nicht ohne weiteres an die Köder gelangen können. Dennoch sollten Eltern in den nächsten vier Wochen in diesem Bereich ein besonderes Auge auf ihre Kinder haben. Hundehalter werden gebeten, ihre Hunde für die Dauer der Aktion an diesen Stellen an der kurzen Leine zu führen.

 
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• Negativzins-Urteil gesprochen. Das mit Spannung erwartete Urteil ist gefällt. Der Zivilrechtsstreit, in welchem die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gegen die Volksbank Reutlingen klagt und verlangt, dass die Volksbank Allgemeine Geschäftsbedingungen nicht mehr verwendet, nach denen für bestimmte Anlageformen – abhängig von der Anlagehöhe und der Laufzeit – ein Negativzins durch den Kunden zu entrichten ist, ist von der 4. Zivilkammer des Landgerichts Tübingen am 26. Freitag durch Urteil abgeschlossen worden. Dabei wurde dem Unterlassungsbegehren des Klägers stattgegeben.

 
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Selbstfindungstrip. Was macht Reutlingen aus? Der Startschuss für die Auseinandersetzung mit dieser schwierigen Frage fiel vergangene Woche – bei der Auftaktveranstaltung zum Markenfindungsprozess in der Stadthalle. Über 700 Menschen waren gekommen, um dem Eröffnungsevent dieser bereits im Voraus kontrovers behandelten Unternehmung beizuwohnen. Sogar Angela Merkel, Günther Kretschmann, ja, auch die Queen aus Brexit-England sowie der Papst mischten mit. Dominik Kuhn alias Dodokay legte ihnen in seinem Synchronisations-Intro einige fragwürdige Ideen in den Mund und damit auch den Grundstein für einen Abend voller Comedy und Witz. Dabei ging und geht es auch in Zukunft um ein ernstzunehmendes Thema, das Thema »Reutlingen«.

 
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Fotoaktion auf der CMT: Die StaRT Stadtmarketing und Tourismus Reutlingen GmbH hat eine Fotoaktion am CMT-Stand integriert. Die Messebesucher haben die Möglichkeit Fotos mit typischen Reutlinger Wahrzeichen, wie zum Beispiel der »Mutschel«, der »Marienkirche« oder dem Brunnen »Maximilian« aufzunehmen und auf Wunsch direkt vor Ort auszudrucken. Die Fotos werden über Social Media Kanäle veröffentlicht. Im Anschluss an die Messe wird zwischen allen Teilnehmern einen Gewinn im Gesamtwert von 250 Euro für die drei Bilder mit den meisten Likes auf Facebook ausgelobt.

 
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Warnung vor Fake-News – Angebliche Vergewaltigungen im Zusammenhang mit einem weißen Transporter: Insbesondere über Facebook verbreitet sich gegenwärtig ein Gerücht, wonach es in den vergangenen sechs Wochen zu drei Vergewaltigungen im Zusammenhang mit einem weißen Transporter in Reutlingen und Umland gekommen sein soll. Derzeit ist der Polizei kein Fall bekannt, bei dem ein glaubhafter Zusammenhang einer Vergewaltigung mit einem solchen Fahrzeug herstellbar wäre.

 
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Närrische Tage: Seine Tollität Prinz Marco I. von der Echazburg und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Carolin I. vom Drackenberg sind in Amt und Würden. Gleich zu Beginn des neuen Jahres geht’s in die Vollen. Während der Inthronisation des Reutlinger Prinzenpaares Session 2017/2018 samt Ordensfest erging folgende Proklamation: »Ich, Prinz Marco I. von der Echazburg, erlasse Kraft meines Amtes folgende Anordnungen...

 
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Heiligabend nicht allein. »Wir blicken auf mehr als 20 Jahre Tradition zurück«, sagt Eva Maria Sailer, Zentrumsleiterin der Caritas Reutlingen. Damit meint sie den gemeinsam gefeierten Heiligenabend, der auch dieses Jahr wieder in der St.-Wolfgangskirche stattfindet. Zwischen 18 und 21 Uhr wird an diesem Abend gesungen, gegessen, gespielt und gefeiert. Sogar eine Bescherung ist vorgesehen. Das Gesamtpaket ist für die Besucher völlig kostenfrei. 30 Ehrenamtliche kümmern sich um die Gäste und darum, dass alles klappt. »Mit solch einer großen Gruppe Weihnachten zu feiern, ohne dass die Feier den Charakter einer Großveranstaltung hat – das ist schon eine Kunst« – sagt Carola Schwerttner, Moderatorin der Veranstaltung.

 
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Für ein »Freies Togo«. Seit August 2017 finden erneut Unruhen in Togo, Westafrika, statt. Das Volk von Togo erhebt sich friedlich in Form von Massenprotesten gegen die seit 50 Jahren bestehende Familiendiktatur. Zur Unterstützung fanden bereits viele Demonstrationen der togoischen Diaspora in vielen deutschen Städten, aber auch in ganz Europa und auch in angrenzenden afrikanischen Ländern, statt. Auch in Reutlingen hat sich eine Gruppe zusammengeschlossen, um das togoische Volk in ihrem friedlichen Aufbegehren zu unterstützen. Diese Gruppe hat für den 9. Dezember eine Demonstration angemeldet. Die Demonstration ist vom Amt für öffentliche Ordnung genehmigt. Los geht’s um 15 Uhr am Bahnhof\Listplatz und endet auf dem Marktplatz.

 
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Neues Grün. Feierlich wurde der neue Kunstrasen an der Kreuzeiche eingeweiht. Kostenpunkt: 310 000 Euro. Mit der Sanierung dieses Kunstrasenspielfeldes im Sport- und Freizeitpark Markwasen und dem derzeitigen Umbau des Tennenspielfeldes am Dietweg in ein weiteres Kunstrasenspielfeld werden im Jahr 2017 zwei der drei Reutlinger Sportzentren (Sportpark, Dietweg, BZN) aufgewertet. Im Jahr 2018 folgt der vorletzte Tennenplatz des Stadtgebiets – Platz H1 im Markwasen. Der letzte Tennenplatz H3 wird zu geraumer Zeit folgen.

 
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Ulmer Zoll ermittelte 47 Mal wegen nicht gezahlter Mindestlöhne – Wenn der Chef den Lohn prellt: Im Landkreis Reutlingen bekommen immer noch nicht alle Beschäftigten die Bezahlung, die ihnen per Gesetz zusteht. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG beruft sich hierbei auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums. Danach leitete das verantwortliche Hauptzollamt Ulm in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt 47 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ein. Im Hotel- und Gaststättengewerbe wurden die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) zehn Mal fündig.

 
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Eine Welt ohne Hunger: »Ernährung weltweit, gesund – lecker – satt, gemeinsam für Eine Welt ohne Hunger« lautet der Titel des siebten internationalen Jugendprojekts mit Gästen aus den Reutlinger Partnerstädten. 13 Jugendliche aus Aarau, Bouaké, Duschanbe, Ellesmere Port, Reading, Roanne und Szolnok beleuchten eine Woche lang die verschiedene Aspekte der Welternährungsproblematik, um über die biologische Erzeugung, die Verwendung regionaler Produkte, den fairen Handel mehr zu erfahren. Die Projektwoche soll den Teilnehmern wichtige Impulse geben, wie jeder einzelne einen Beitrag »für eine Welt ohne Hunger« leisten kann und auch Motivation sein.