SebastianEin Sonntag mit bleibendem Leid
Ein Sonntag mit bleibendem Leid

Sich an das Erlebte beim Reutlinger Amoklauf im Sommer 2016 zu erinnern, war für die Betroffenen und die Beobachter nicht schwer: Eine derart schreckliche Bluttat vergisst man sein Leben lang nicht. Aber es war für alle ein Alptraum, sich als Zeugen vor Gericht erinnern zu müssen; um davon zu berichten, wie sie in panischer Angst an diesem 24. Juli 2016 versuchten, vor dem Täter mit dem riesigen Schlachterbeil wegzulaufen.

 
Wer lesen will, muss warten
TüpischWer lesen will, muss warten

Wer Bücher in der neuen Stadtbibliothek lesen möchte, muss sich vorerst in Geduld üben.

 
Gemeinsam runter vom Abstellgleis
TüpischGemeinsam runter vom Abstellgleis

Der Mössinger fährt mit der »S 11« nach Tübingen ins Klinikum, um seine Mutter zu besuchen, der Hechinger mit der Regional-Bahn nach Reutlingen oder Metzingen zum Einkaufen; beide müssen sie nicht umsteigen.

 
Die Bürger interessiert es nicht
TüpischDie Bürger interessiert es nicht

Das Interesse der Bürgerschaft an der Einwohnerversammlung in der Zehntscheuer ließ sehr zu wünschen übrig. Dabei waren die Themen umso spannender.

 
Bettenschütteln für den Freifahrschein
TüpischBettenschütteln für den Freifahrschein

Das ist schon eine ganz vertrackte Geschichte. Da verfolgt der Tübinger OB mit seiner bekannten Hartnäckigkeit ein durchaus ehrenwertes Ziel und doch muss er jede Menge Steine aus dem Weg räumen.

 
Bürger protestieren gegen Gewerbegebiet Galgenfeld
TüpischBürger protestieren gegen Gewerbegebiet Galgenfeld

Stocksauer sind viele Kiebinger und Rottenburger Landwirte und auch etliche Bürger auf die Stadt Rottenburg.

 
Baugebiet oder Notbrunnen
TüpischBaugebiet oder Notbrunnen

[1] »Lasst uns für gutes Brunnenwasser streiten...« - das Lied, das die 400 Schützer des Tübinger Au-Brunnens am Montag unverzagt gegen den Regen schmetterten, wird ihnen, wenn man ehrlich genug ist, nicht weiterhelfen.

 
Am Ende der Lust?
TüpischAm Ende der Lust?

Das hat die Tübinger Gemüter ganz schön auf Trab gebracht.

 
Wohnbau: Lieber spät als gar nicht
TüpischWohnbau: Lieber spät als gar nicht

Etwas spät vielleicht, aber immerhin: Was in anderen Städten schon jahrelang gut funktioniert, wurde nun auch in Rottenburg realisiert – eine Wohnungsbaugesellschaft.

 
Metzingen zieht die Reißleine
TüpischMetzingen zieht die Reißleine

Metzingen hat den verkaufsoffenen Sonntag am 7. Mai abgesagt. Wenn ein Fest nur als Anlass genommen wird, damit die Geschäfte öffnen können, ist das nunmal nicht zulässig.

 
Wie viele Gewerbegebiete verträgt Rottenburg?
TüpischWie viele Gewerbegebiete verträgt Rottenburg?

Rottenburgs Gewerbegebiet Siebenlinden ist bis zum Anschlag gefüllt.

 
Schafmief beim »Maison mondiale«
TüpischSchafmief beim »Maison mondiale«

[1] In der Diskussion über den Brandschutz ist der Öffentlichkeit in den vergangenen Monaten viel zugemutet worden, auch wenn gesetzliche Normen für viele Einschränkungen sprachen. Das hat jetzt auch der türkische Außenminister in Hamburg erfahren müssen. Die Tübinger sind nun aber um eine Erfahrung reicher geworden. Jetzt scheitert sogar der Bau eines Wohnheims für Flüchtlinge im Französischen Viertel an seiner Nähe zu Schafen. Am südlichen Rand des Areals hat sich, in unmittelbarer Nähe der offenen Panzerhalle, seit Generationen ein Bauernhof eingerichtet, der Eigentümer hat rund 400 Schafe, die er, heute gewissermaßen als Hobby betreut. Gleich daneben wollte eine Baugemeinschaft mit dem vielsagenden Namen »Maison mondiale« eben ein Haus für Flüchtlinge bauen.

 
Elektromarkt – Pflicht für das DHL-Areal
TüpischElektromarkt – Pflicht für das DHL-Areal

Die Diskussion um die Zukunft des DHL-Areals in Rottenburg dauert bereits über sieben Jahre an. Immer wieder wurden Investoren an Land gezogen, die an der Aufgabe scheiterten. Ein neuer Investor soll es nun richten.

 
 
Es ist wieder Vesperkirchenzeit
TüpischEs ist wieder Vesperkirchenzeit

»Kommt, es ist alles bereit« ist das Motto der zehnten Vesperkirche in Rottenburg. Die ökumenische Vesperkirche, die unter der Federführung der evangelischen Kirchengemeinde in den Räumen des evangelischen Gemeindezentrums stattfindet, ist in erster Linie ein Angebot für bedürftige Menschen. Sie bietet ihnen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern gleich ein ganzes Menü mit Suppe und Dessert.

 
Paketdienste raus aus der Altstadt?
TüpischPaketdienste raus aus der Altstadt?

In den Gassen von Tübingens Altstadt stöhnen die Fußgänger über den Lieferverkehr. Vor allem in der engen Neckargasse müssen Fußgänger, meistens zwischen 10 und 12 Uhr, um die Lieferfahrzeuge kurven, wenn sie sich wirklich durchschlängeln können. Diese drangvolle Enge hat bereits in der Vergangenheit zu Überlegungen geführt, den Fahrzeugen nur ganz strikte Fahrzeiten zuzugestehen.

 
Leerstände fallen ins Auge
TüpischLeerstände fallen ins Auge

»Hab ich im Internet gekauft« oder »War ein super Online-Schnäppchen« - ähnliches hört jeder ab und zu von Freunden oder Verwandten. Der Internethandel boomt - und die Zentren kleinerer Städte wie Rottenburg bluten aus.

 
Aufruhr um einen Baum
TüpischAufruhr um einen Baum

Bleibt er stehen oder muss er schon der Ordnung halber weichen? Dem weißen Baum, den der Entringer Künstler Kurt Hohndorf zwischen Café Lieb und Zinser in Tübingen aufgestellt hat, soll es jetzt an den Kragen gehen.

 
Integrationsbeirat soll gegründet werden
TüpischIntegrationsbeirat soll gegründet werden

Sie ist die neue Integrationsbeauftragte der Stadt Rottenburg: Ourania Kougioumtzidou hat seit Oktober 2015 die Stelle inne und kümmert sich um die Belange von Migranten. Nun soll ein Integrationsbeirat installiert werden, der beratende Funktion für den Gemeinderat in Rottenburg haben soll.

 
Feuer unterm Dach
TüpischFeuer unterm Dach

Nein, nicht auch das noch! Hatte man vor gut zwei Jahren noch mit Erfolg verhindert, dass auf dem Tübinger Schlosshof Theater gespielt werden konnte, weil die Zahl der zugelassenen Zuhörer die Veranstaltung vollkommen unwirtschaftlich gemacht hätte, sollen jetzt Veranstaltungen im Kupferbau, der Neuen Aula und zum Teil auch im Hörsaalzentrum auf der Morgenstelle sehr genau unter die Lupe genommen werden.  

 
Hotel als Überraschungsei?
TüpischHotel als Überraschungsei?

Die ersten Tage im Neuen Jahr liegen bereits hinter uns und nach diesem in vielen Facetten so schrecklichen Jahr 2016 fragen wir uns natürlich: »Was kommt 2017?« Noch mehr Terror? Noch mehr Nationalismus, Populismus, Rückbesinnung auf vermeintlich bessere Zeiten? Noch mehr Rückwärtsgewandtheit, gerade so, als ob man den Zeiger der Uhr zurückdrehen könnte? Wer weiß das schon. Und weil eine Prognose in diesen Bereichen so schwierig und frustrierend sein könnte, beschränken wir uns auf die Region, in der wir leben.