Aus für den Luftsauger
SebastianAus für den Luftsauger

Schade. Wieder eine Chance verpasst, im Konzert der Großen mitzumischen. Mit innovativen Ideen aus Städten wie Wien – autofreie Innenstadt – oder Kopenhagen – Radlermetropole – genannt zu werden.

 
Viele Fragen – wenig Antworten
SebastianViele Fragen – wenig Antworten

»Ich weiß es nicht. Ich kann es noch nicht sagen.« Solche Sätze begegnen uns tagtäglich inflationär in fast allen Lebenslagen. Im beruflichen Alltag verzweifeln daran diejenigen, die mit Herzblut bei der Sache sind und denen ihr Job und damit ihr Auskommen etwas bedeutet. Wer sich der Obrigkeit gegenübersieht, der verzweifelt, wenn er keine konkreten Antworten auf drängende Fragen bekommt. Viele dringende Fragen hatten die Anwohner an das Planungsteam des Regierungspräsidiums Tübingen, das über den Planungsstand der künftigen Ortsumfahrung Reutlingen, den Lückenschluss zwischen B 464 und Scheibengipfeltunnel, informierte. »Ich weiß es nicht. Ich kann es noch nicht sagen.« Diese Zeilen zogen sich wie ein Refrain  durch den Abend in der Wittumhalle. Michael Kittelberger wiederholte sich wieder und wieder. 

 
In der Restlesküche goht dr Doig no
SebastianIn der Restlesküche goht dr Doig no

»Mit 40 wird dr Schwob gscheid«! Da scheint was Wahres dran zu sein, denn Frieder Scheiffele just im zarten Schwabenalter, zieht die Reisleine. Die Schwabenlandfilm GmbH wird es zum Jahresende vermutlich nicht mehr geben, eine Fortsetzung von »Laible und Frisch – Do goht dr Doig« auch nicht, obwohl das Drehbuch für eine dritte Story bereits fertig war. Dafür gibt«s wahrscheinlich an Weihnachten eine Wiederholung der Bäckersaga im SWR und morgen am 1. November, 18.30 Uhr, läuft die »Herbstliche Restlesküche«. Derzeit stehen noch ein paar lokale Restlesküchenverwerter vor der Kamera, am 15.11. fällt im Albdonaukreis die letzte Klappe. Zu sehen sind die jahreszeit-bedingten Folgen demnächst im hiesigen Fernsehen. 

 
Es muss nicht immer erst etwas passieren
SebastianEs muss nicht immer erst etwas passieren

Sie sind die schwächsten Teilnehmer im Straßenverkehr.

 
Noch mehr Straßen - noch mehr Verkehr
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Wenn ein Kind neues Spielzeug erhält, lässt es das alte bekannte links liegen. Weil Fliegen so unverschämt günstig ist, steigen Massen in die Lüfte. Und es muss natürlich immer das aktuellste Handy sein, auch wenn sich gegenüber dem noch funktionstüchtigen Gerät nicht so viel geändert hat. Wir Menschen lassen uns von Angeboten locken, ob sinnvoll oder nicht. Schließlich gehört es ja zu unserem Wesen neugierig zu sein – und bequem. So ein Verhalten zeigt sich auch im Straßenverkehr. Jeder merkt es am eigenen Leib oder besser am Heilix Blechle.

 
Schüsse auf der Alb
SebastianSchüsse auf der Alb

[1] »Der wilde, wilde Westen fängt gleich hinter Engstingen an…«, könnte man beim Lesen dieser Polizeimeldung meinen: die Beamten wurden per Notruf am letzten Samstag gegen 18.15 Uhr wegen einer Schießerei nach Kleinengstingen gerufen. Auf der Bernlocher Straße, der B313, sollen zwei Kinder mit Waffen, augenscheinlich ähnlich einem Gewehr, hantiert und gezielt auf einen Pkw geschossen haben. Erwischt hat es den Skoda eines 24-Jährigen, der dort entlangfuhr.

 
ÖPNV ist kein Nebenjob
SebastianÖPNV ist kein Nebenjob

[1] Leserbriefe und Zeitung gehören zusammen wie Spätzle und Soß. Fehlt was, schmeckts fad. Jüngst flatterte ein solcher auf unseren Schreibtisch, er war -  um im Bild zu bleiben - gut gewürzt. Sein Thema Buskonzept. Nach unserem Titelthema zum Auftakt der neuen Nahverkehrszeitrechnung in Reutlingen bemängelte  Peter Hörz unter anderem die anfängliche Begeisterung des Autors. Wir sprachen wie Männer darüber, es war ein großartiges inhaltsschweres Gespräch, das der  ehemalige Stadtrat  anschließend in Worte fasste. Allerdings: Für einen Leserbrief war das zu lang. So haben wir uns jetzt zum Gespräch verabredet, das wir hier druckreif, druckfrisch den Lesern und Nutzern präsentieren. 

 
Es geht um die Zukunft der Zukunft
SebastianEs geht um die Zukunft der Zukunft

»Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut.« So hallte es am vergangenen Freitag durch die verschlafenen Gassen von Reutlingen.

 
»So schlimm wie momentan war es noch nie«
Sebastian»So schlimm wie momentan war es noch nie«

Es ist der blanke Horror: Vor rund drei Wochen entdeckte ein Bewohner in der Friedrich-Naumann-Straße in Reutlingen eine Ratte

 
Vielfalt statt Einfalt
SebastianVielfalt statt Einfalt

Er hat sich Zeit gelassen. Sie haben gehandelt. Seine Wut steigert sich von Tag zu Tag. Sie öffnen die Arme und laden ein.

 
9.05 Uhr,  Gartenstraße – Der erste RSV Bus rollt die neue Hauptschlagader entlang
Sebastian9.05 Uhr, Gartenstraße – Der erste RSV Bus rollt die neue Hauptschlagader entlang

Es hagelt Lob von allen Seiten. Für ein Konzept. Das am 9. September auf die Wirklichkeit trifft. Dann startet der neue Reutlinger Busverkehr.

 
»A Bleile, a Blöggle und ganz viel Stolz«
Der Erste Schultag ist etwas ganz besonderes im Leben jeden Bürgers – wir sind auf der Suche nach netten Geschichten   »A Bleile, a Blöggle und ganz viel Stolz«

Dieser Tag markiert einen Wendepunkt. Jetzt beginnt das Leben richtig. Junge Menschen treten in die zivile Welt ein. Sie lernen lesen, schreiben, rechnen, erkennen Zusammenhänge, bilden Urteile. Und weil das alles so aufregend ist,  birgt der Erste Schultag viele Geschichten – mitreißende, fröhliche, freundliche, liebenswürdige Anekdoten. Jeder erlebt etwas Besonderes. 

 
Nur an den Symptomen herumdoktern
SebastianNur an den Symptomen herumdoktern

»Herr, schmeiß Hirn ra.« Muss einem angesichts der Situation in der Lederstraße nicht genau dieser Satz einfallen?

 
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SebastianTitle

Es reicht, denken sich die »Omas gegen rechts«. Sie wollen nicht weiter tatenlos zusehen, wie menschenverachtende Haltungen auch in Deutschland immer stärker werden. »Wenn im Bundestag, bei einer wenig bedeutenden Debatte, ein AfD-Vertreter von »der Machtergreifung Merkels» gesprochen wird und niemand sich beschwert, dann läuft grundsätzlich was falsch in diesem Land«, sagt Beate Müller-Gemmeke. Die Bundestagsabgeordnete der Grünen hatte vor Kurzem den Kontakt zu den »Omas gegen rechts« gesucht und sich nun mit ihnen getroffen.

 
»Freiwillig würden wir uns nicht in dieses Chaos begeben«
Sebastian»Freiwillig würden wir uns nicht in dieses Chaos begeben«

Schon mal eine Flex im Dauereinsatz gehört? Nein. Glück gehabt. Denn die letzten Tage in der Beutterstraße respektive am Burgplatz waren echt der Horror. Seit einiger Zeit wurden im Eilverfahren Steine für den neuen Fußweg aufs richtige Maß gebracht. Vorab wälzten sich riesige Asphaltmaschinen die Straßen entlang, gefolgt von lautstarken Rüttlern. Für Zaumgäste mag’s interessant gewesen sein, für die Anlieger wenig. 

 
Immer noch ein Knaller
Sebastian Immer noch ein Knaller

Sommerzeit, Eiszeit. Ganz klar. Im Ländle wird heuer eine ganz besondere Eiskreation gefeiert: 50 Jahre Spaghettieises! Ein runder Geburtstag: Gratulation! Doch wer hat's eigentlich erfunden? 

 
Finales Aus für den Radschnellweg?
SebastianFinales Aus für den Radschnellweg?

Es bleibt zu hoffen, dass das letzte Wort in Sachen Radschnellweg auf der alten Bahntrasse durch die nördliche Reutlinger Oststadt noch nicht gesprochen ist.

 
Es ist Zeit, Flagge zu zeigen
SebastianEs ist Zeit, Flagge zu zeigen

Unsäglich. Erschreckend und menschenverachtend: Eine Mitorganisatorin des »Respekt«-Fußballturniers wurde in einem Facebook-Eintrag heftig beleidigt. Zuvor hatte der feige anonyme Schreiber in seinem Post drei Straftaten angeführt, die von Geflüchteten begangen wurden

 
Da muss die Politik ran
SebastianDa muss die Politik ran

Ja. Klar. Pflege ist kein Thema, mit dem man sich gerne beschäftigt. Weil es nun mal alles andere als sexy ist, sich mit der eigenen Gebrechlichkeit, dem eigenen Altern zu beschäftigen. Oder mit dem von Eltern, Angehörigen, Verwandten. Das will eigentlich alles niemand wissen. Aber: Die deutsche Gesellschaft wird immer älter. Also auch wir. Das ist so.

 
Weit entfernt von radfahrfreundlich
SebastianWeit entfernt von radfahrfreundlich

Ach ja. Die Radwege in Reutlingen. Oder oft auch das Nichtvorhandensein selbiger. Viel ist schon darüber geschrieben worden. Auch über die eingeführten Fahrradstraßen in der Charlotten- und in der Bellinostraße. Doch wie sind die Wege tatsächlich? Ich fuhr los und unterzog mich einem Selbstversuch. Ich war ehrlich gesagt, ein wenig aufgeregt, denn: Sind die Wege wirklich so lebensgefährlich, wie manche behaupten?