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Gemeinschaftsschule

Gemeinschaftsschule: Baden-Württemberg bekommt eine neue Schulform: Die Gemeinschaftsschule, bei der Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Was halten Sie von diesem Schulkonzept?

 
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Sanierung sorgt für kühle Köpfe

Ortstermin am gelungenen Bauprojekt (von links): Bürgermeister Dr. Jürgen Soltau mit Planungschef Klaus Buck und den Gemeinderäten Michael Gassler und Alfred Lumpp.

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12. AUGUST 2010
 

Die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung waren immer direkt dabei: Vor ihren Augen hat das Kusterdinger Rathaus ein neues Gesicht erhalten. Von November 2009 bis kurz vor Ferienbeginn ist der Altbau in der Kirchentellinsfurter Straße energetisch saniert worden. Bürgermeister Dr. Jürgen Soltau stellte vor wenigen Tagen das Ergebnis vor.
 

"Uns geht‘s jetzt richtig gut", unterstrich Soltau und begründete auch gleich, warum. Ihm und seinen Mitarbeitern ist bei der Sanierung ein besonderes Herzensanliegen erfüllt worden: Der Hitzeschutz an der Frontseite des Gebäudes. "Bei 34 Grad Celsius im Büro fiel das Arbeiten nicht immer leicht". Nun sind Rollos aus Aluminium sowie Hitzeglasscheiben eingebaut worden, um das Raumklima im Inneren zu verbessern. Die Mitarbeiter wüssten es schon zu schätzen, betont Soltau.

Floraler Pepp
Neben den Fenstern wurde auch die Fassade grundlegend erneuert: Eine energetische Wanddämmung und schmucke Blenden sind hier zu erwähnen. Besonders die horizontalen Blenden fanden das Lob von Bürgermeister Soltau und Projektplaner Klaus Buck. Sie bringen neben gestalterischem Pepp auch einigen Nutzen: Als breite braunrote Farbbänder geben sie der zartgelben Fassade einen belebenden Touch. Als Blumenkastenhalter sorgen sie fürs florale Dekor. Weitere Extras finden sich in den neuen Pflanzkästen am Boden vor der Nord- und Ostseite des Gebäudes. Hier sollen einmal Grün- und Blühpflanzen farbliche Akzente setzen.

Gelungene Kostenbilanz
Bauplaner Klaus Buck von der Reutlinger Dominohaus-Planungsgesellschaft betont: "Dank der Maßnahmen konnte der Energiebedarf des Gebäudes um 57 Prozent gesenkt werden, das sind rund 50 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr". Damit spare der Ort rund 3 300 Euro pro Jahr an Heizkosten, ergänzte Bürgermeister Soltau. Das Thema Sparen interessiert aber nicht erst bei der nächsten Heizkostenabrechnung. Schon jetzt spart Kusterdingen.

Da die Baukosten unerwartet geringer ausfallen als vorgesehen, bleiben nämlich 10 000 Euro in der Baukasse zurück. Insgesamt waren 410 000 Euro veranschlagt. Buck: "Die Schlussrechnung steht: Die Kosten reduzieren sich auf 400 000 Euro". Davon werden 200 000 Euro durch den Ausgleichsstock finanziert und 85 000 Euro durch das Konjunkturpaket II. Den Rest trägt die Gemeinde. Die Arbeiten wurden fast vollständig von örtlichen Firmen ausgeführt ­ "schnell und zuverlässig", freut sich Soltau im Rückblick. Jetzt fehlt noch ein bisschen Grün in den neu angelegten Zierbeeten. ­

ANJA ALLMERITTER

12.08.2010 - aktualisiert: 12.08.2010 10:36 Uhr

 






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