Gemeinschaftsschule: Baden-Württemberg bekommt eine neue Schulform: Die Gemeinschaftsschule, bei der Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Was halten Sie von diesem Schulkonzept?
Lernen auf Wald und Flur. Vierzig Kinder durften in diesem Jahr dabei sein, als es im Rahmen der Waldwoche des Fördervereins der Uhlandschule "raus geht's" hieß. In diesem Jahr wurde die Waldwoche erstmals mit der Kernzeitbetreuung von Kirchentellinsfurt gemeinsam durchgeführt. "Einen kleinen Frosch habe ich schon gesehen, dann eine riesige Kröte", berichtete zum Beispiel Erstklässlerin Isabell. Um dann im Scherz hinzufügen: "Jetzt warte ich nur noch, bis hier ein Buckelwal auftaucht." Und auch sonst gab es eine ganze Menge Tiere im Wald und auf den Wiesen zu entdecken: Vom Hasen bis zum Eichelhäher, vom Regenwurm bis zu Rehen. Keine Frage: Die Waldwoche des Fördervereins der Uhlandschule bot spannende und interessante Erlebnisse in Wald und Natur. Neben Wissenswertem aus der Natur nahmen einige der Kinder aber auch noch etwas anderes mit nach Hause: Freundschaften. Übrigens: Aus Wannweil nahmen 25 Kinder, aus Kirchenteillinsfurt 15 Kinder teil. Mit dabei waren außerdem die Waldpädagogen Thomas Haag und Elke Steinbrunn, Diplom-Ingenieurin (Landschaftsplanung) und freie Mitarbeiterin des Listhofs, Dorothee Molfenter, Conni Stöhr und Sabine Bischof vom NABU und fünf Mitarbeiterinnen des Fördervereins Wannweil und der Kernzeitbetreuung Kirchentellinsfurt.
Alles für's Klima. Nur nicht so viel CO2. Dass das ungesund ist, dürfte mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Weniger bekannt ist aber vielleicht, dass das Förderprogramm Klimaschutz-Plus für Kommunen weiterläuft. Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg hat die Antragsfrist verlängert und Anträge für das Kommunale CO2-Minderungsprogramm können daher noch bis 31. Oktober 2010 gestellt werden. Ein primäres Ziel der Landesregierung ist es, den Kohlendioxidausstoß von Nichtwohngebäuden in Baden-Württemberg nachhaltig und effizient zu senken.
Anträge können bei der Landesenergieagentur KEA eingereicht werden. Die Förderbedingungen und Antragsformulare sowie weitere Informationen zum Programm stehen unter www.klimaschutz-plus.baden-wuerttemberg.de bereit. Bereits im Jahr 2002 legte das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr das "Klimaschutz-Plus-Programm Baden-Württemberg" für Kommunen und Unternehmen auf. Das in den Folgejahren immer wieder fortgesetzte Programm wurde aufgrund der großen Resonanz am 8. April 2010 erneut gestartet. Das Förderprogramm Klimaschutz-Plus enthält einen bundesweit einmaligen Ansatz: Für investive Klimaschutzmaßnahmen an Nichtwohngebäuden wird ein Zuschuss gewährt, der sich an der Höhe der erzielten CO2-Minderung bemisst. Also, nichts wie ran an die Bewerbungsunterlagen, Reutlingen!
Freiwillig ökologisch. Bundesweit engagieren sich jährlich rund 2 500 jungen Menschen im Freiwilligen Ökologischen Jahr (FÖJ). Sie arbeiten auf Biobauernhöfen, bei Umweltschutzverbänden, in Bildungseinrichtungen, bei Kommunen oder Unternehmen und leisten einen wertvollen Beitrag für den Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung. Das FÖJ soll die Möglichkeit bieten Persönlichkeit und Umweltbewusstsein zu entwickeln sowie für Natur und Umwelt zu handeln. Träger dieses Freiwilligendienstes ist die Landeszentrale für politische Bildung. Auch das städtische Naturkundemuseum Reutlingen ist staatlich anerkannte Einsatzstelle für das FÖJ. Junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren können dort ihr Engagement einbringen und jeweils zum 1. September des Jahres dort beginnen.