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Spendenbarometer überreicht

Ein Teil der Initiatoren mit Bürgermeister Rudolf Heß: Hilmar Taigel, Bürgermeister Heß, Hans-Joachim Sonntag und Sabine Barthold-Dreher (v.l.).
Foto: Anja Chmielewski

29. JULI 2010
 

Im Juni hat Bürgermeister Rudolf Heß die Pfullinger Bevölkerung dazu aufgerufen "stiften zu gehen". Dies war kein Aufruf die Stadt zu verlassen ­ vielmehr appellierte das Stadtoberhaupt an die Spendenbereitschaft seiner Bürger. Angestrebtes Ziel ist die Gründung der Pfullinger Stiftung ­ Zeit für Menschen. Diesem Vorhaben sind die Pfullinger jetzt einen großen Schritt näher gekommen.
 

PFULLINGEN. Das Spendenbarometer betrug in der vergangenen Woche rund 44 000 Euro. Eine Zahl, die selbst Heß ein wenig überraschte. "Ich hätte nie geglaubt, dass wir in dieser Zeit diese Summe zusammenbekommen". Jetzt sei er zuversichtlich, dass die Spendensumme in der nächsten Zeit deutlich nach oben gehe. Ziel sind 100 000 Euro. Offizieller Gründungstermin für die Pfullinger Stiftung ist der 19. November. Aus den Erträgen des Kapitals sollen älteren und kranken Menschen aus dem Samariterstift und dem Haus am Stadtgarten mehr Lebensfreude geschenkt werden. Dazu werden Ehrenamtliche gesucht, die diesen Menschen etwas von ihrer Zeit schenken und die entsprechend geschult werden müssen.

Hier setzt die Stiftung an, die bei der Suche von Ehrenamtlichen und bei der anschließenden Koordination hilft. Darüber hinaus übernimmt sie die Kosten für die Schulung. Damit sich die Pfullinger jederzeit über den aktuellen Spendenstand informieren können, stehen an verschiedenen Stellen Spendensäulen ­ so etwa im Rathaus, in der Stadtapotheke und in der Martinskirche. Insgesamt schieben über zehn Initiatoren die Stiftung an.

ANJA CHMIELEWSKI

29.07.2010 - aktualisiert: 29.07.2010 10:46 Uhr

 






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