22. JULI
ENINGEN. Seit Ende April gehen die Handwerker im Hospiz Veronika in Eningen ein und aus. Grund sind die Arbeiten am Bestand, die jetzt so gut wie abgeschlossen sind, sowie ein Neubau, in dem zwei weitere Gästezimmer entstehen. Zeit für eine Zwischenbilanz.
Ende April haben die Handwerker ihre Arbeit im Hospiz begonnen. Der Umbau im Bestand ist so gut wie abgeschlossen. Aus einem ehemaligen Pflegebad wurde ein Gästezimmer mit Nasszelle. Zusätzlich gab es einen Mitarbeiter- und Lagerraum. Jetzt konzentrieren sich die Arbeiten auf den Neubau, der auf die Dachterrasse kommt.
Auf rund 100 Quadratmeter Fläche entstehen im vierten Stockwerk zwei weitere Gästezimmer, ebenfalls mit eigenen Nasszellen und Dachterrassen, mit herrlichem Ausblick über Eningen bis rauf zum Albtrauf. "Damit verfügt das Hospiz Veronika jetzt über acht hochwertige Einzelzimmer", betont Gesamtleiter Eduard Becker. Vorher waren es sechs, davon sei eins eher ein Provisorium gewesen.
Weiterhin befinden sich in dem Neubau, der in Leichtbauweise errichtet wird, ein Funktions- und Lagerraum sowie ein Zimmer, in das sich Angehörige zurückziehen können. Ein großer Vorteil. Denn die meisten Gäste "werden sehr intensiv von Freunden und Angehörigen begeleitet, da ist es gut, dass wir so einen Raum haben", erklärt Becker.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 480 000 Euro. Zuschüsse gibt es vom Deutschen Hilfswerk in Höhe von 122 000 Euro. Weitere 100 000 Euro steuert die Veronika Stiftung Diözese Rottenburg bei. Der Förderverein des Hospiz unterstützt die Arbeiten mit 165 000 Euro. "Ohne dieses Geld wäre das Ganze gar nicht möglich gewesen", freut sich der Gesamtleiter über das Engagement des Fördervereins. Den Rest muss das Hospiz aufbringen. Im Durchschnitt bleiben die Gäste 18 Tage. Fertigstellung ist für September geplant.