6. Mai 2010
16 Würfe hielt Tobias Heger allein in der ersten Halbzeit und so die Württembergliga-Handballer des VfL Pfullingen im Spiel. Beim zweiten Aufstiegsspiel entschieden die Mannen um Alexander Job mit 27:26 für sich und dürfen weiter von der Oberliga träumen.
Die Spannung war zum Greifen in der Kurt-App-Halle. Über tausend Zuschauer, darunter einige Mitgereiste von Gegner TSV Weinsberg, verwandelten die Spielstätte in einen wahren Hexenkessel. Beide Mannschaften spielten auf hohem Niveau und begannen hektisch.
Keiner von beiden konnte in den Anfangsphase wegziehen. Das lag auf Pfullinger Seite an Torhüter Tobias Heger. Der Ex-Bundesliga-Schlussmann ließ die Schützen aus Weinsberg fast verzweifeln. "Das ist nicht so gut fürs Selbstbewusstsein, wenn er so viele weg macht", sagte Weinsbergtrainer Axel Maier nach dem Spiel. Neben Heger der die Pfullinger im Spiel hielt ragte Nicolai Theilinger aus der Mannschaft heraus. Mit fünf Treffern trug er zum Endresultat bei und für Job war er "über sich hinausgewachsen".
Somit erarbeitete sich der VfL eine gute Ausgangslage. Die Erleichterung nach dem Sieg war jedem der Spieler und auch der Zuschauer in der Halle anzumerken. Allerdings währte die Feier nicht lange. Mit sieben Punkten führen die Echaztaler nun die Tabelle an und fahren am Sonntag (17 Uhr) zum Auswärtsspiel nach Weinsberg. Dort wollen sie alles klar machen.
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