Interview der Woche
 

Gemeinschaftsschule

Gemeinschaftsschule: Baden-Württemberg bekommt eine neue Schulform: Die Gemeinschaftsschule, bei der Kinder von der 1. bis zur 10. Klasse gemeinsam unterrichtet werden. Was halten Sie von diesem Schulkonzept?

 
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Albbüffelbraten im Heubett mit gegrilltem Lauch

Foto: Reisner

Sonntagsbraten, 2. Juli 2009
 

Der Name ist Symbol. Früher stand der Sonntagsbraten auf fast jedem Tisch. Die Familie versammelte sich zum Essen, das sich vom Rest der Woche unterschied. Die Zeiten ändern sich.
 

Heute soll der Sonntagsbraten für das Besondere im Alltäglichen stehen. Und muss nicht zwingend am siebten Tag der Woche serviert werden. Ein gemeinsames Essen mit Freunden, Verwandten oder im engsten Familienkreis kann Anlass sein, sich etwas Leckeres zu gönnen.

Vielfältige Küche
Der WOCHENBLATT-Sonntagsbraten will Anregungen geben, sich selbst an den Herd zu stellen oder das Angebot der hervorragenden Küche aus der Region zu testen. Dazu geben ausgezeichnete und erfahrene Küchenmeister Einblick in ihre Kunst und stellen immer am ersten Donnerstag des Monats einen »Sonntagsbraten« vor.

Ludwig Failenschmid vom Gächinger Gasthof Hirsch präsentiert zur Sommerzeit ein Cholesterin- und fettarmen Braten vom Albbüffel. Küchenchef Reiner Mackeldey hat ihn zubereitet.


ZUBEREITUNG:
Albbüffelfleisch in Pflanzenöl und den frischen Gewürzen 2-3 Tage einlegen. Die Pellkartoffel am Vortag kochen und schälen. Das Fleisch in heißem Fett von beiden Seiten gut anbraten, danach wieder aus dem Bräter heraus nehmen.

Das klein geschnittene Suppengrün in der Pfanne rösten, Tomatenmark dazugeben und mit Rotwein langsam ablöschen. Das Fleisch wieder dazu geben und mit der Fleischbrühe aufgießen, das Heu dazugeben und zugedeckt 2,5 Std. im Backofen bei 160 °C schmoren.

Danach den Braten aus dem Ofen holen, in Alufolie einwickeln und wieder in den Backofen zum Warmhalten legen. Jetzt den Albbüffelfond mit dem Heu und dem Suppengrün aufkochen und nach Geschmack mit etwas Mehl abbinden, mit Salz und Pfeffer abschmecken und durch ein feines Sieb passieren.

In der Zwischenzeit die Pellkartoffeln in 1 cm große Würfel schneiden. Den Lauch längs halbieren, waschen und in 3-4 cm lange Stücke schneiden. Danach kurz in Salzwasser abblanchieren, kalt abschrecken und gut abtrocknen lassen.

Mit Pfeffer abschmecken. Die Würfelkartoffel mit 2-3 Rosmarinzweigen im Schweineschmalz goldgelb ausbraten, Salz, Pfeffer würzen. Den Lauch in Planzenöl anbraten, zum Schluss etwas Butter und gewürfelte Tomaten dazugeben.

ZUTATEN:

Albbüffelbraten
1 kg Albbüffelfleisch (Schulter, Hals)
3 Liter Fleischbrühe
1 Bund Suppengrün
2 El. Planzenöl
200 ml Rotwein
3 Eßl. Tomatenmark
frischer Thymian und Rosmarin
je 1 Messerspitze Ingwer, Koriander und Kümmel gemahlen
10 gr. Salz, Pfeffer
1 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblätter
10 Wacholderbeeren
1 Hand voll Heu (gibt‘s bei jedem Biobauern)
50 ml. Pflanzenöl

Würfelkartoffel
1kg Pellkartoffel (Vortag)
etwas Schweineschmalz
Salz, Pfeffer, 3-4 frische Rosmarinzweige

Gegrilltes Lauchgemüse
2 Stangen Lauch
Pflanzenöl
1 Eßl. Butter
Salz, Pfeffer

diet

02.07.2009 - aktualisiert: 02.07.2009 09:55 Uhr

 






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