MARBACH. Was für ein Vertrauensvorschuss: Das Programm für die Marbach Classics 2019 stand noch nicht einmal fest und doch sind drei Monate vor den beiden Sommernacht-Aufführungen am 5. und 6. Juli schon mehr als zwei Drittel der über 2 000 begehrten Karten verkauft. Marbach Classics, diese einzigartige Mischung aus Pferdeballett und klassischer Musik, findet immer mehr Freunde, die sich auch den zehnten Geburtstag, der in diesem Sommer gefeiert wird, nicht entgehen lassen wollen.

Das Veranstalter-Trio mit dem Haupt- und Landgestüt Marbach, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und dem Reutlinger GENERAL–ANZEIGER nutzt die Gelegenheit, um die Vorfreude beim Publikum nochmals zu steigern. »Auch für uns Veranstalter ist dieser Geburtstag etwas ganz Besonderes«, sagte Gestütsleiterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, »und deshalb besticht das Programm 2019 durch eine Mischung aus noch nie Dagewesenem, Best-of und Überraschungen.« Kernpunkt der Programmgestaltung sei weiterhin, die Marbach Classics sowohl bei Musikliebhabern als auch bei Pferdefreunden als Gesamtkunstwerk auf hohem Niveau zu positionieren. 

Für diesen Qualitätsanspruch stehen viele Namen. Zum Beispiel Fawzi Haimor, den neuen Chefdirigenten der Württembergischen Philharmonie Reutlingen (WPR), der im Juli sein Debüt bei den Marbach Classics gibt. Und mit Miljenko Turk feiert ein Zweiter eine Premiere beim Tanz der Pferde: Der kroatische Bariton gehört seit Jahren dem Ensemble der Oper Köln an und ist an Spielstätten wie den Pariser Häusern Opéra de Bastille und dem Théâtre des Champs-Elysées, dem Royal Opera House Muscat, der Tokioter Oper Bunka Kaikan, der Dresdner Semperoper, den Staatsopern Berlin und Stuttgart sowie der Volksoper Wien zu erleben gewesen. Mit dem Solisten Miljenko Turk setzen Dirigent Fawzi Haimor und WPR-Intendant Cornelius Grube ein zusätzliches musikalisches Ausrufezeichen. 

Reitkunst in hoher Perfektion

Das Zusammenspiel von klassischer Musik und Pferdeshow bereichert Marbach mit eigenen attraktiven Schaunummern unter Mitwirkung nationaler und internationaler Künstler der Pferdeszene. Reiter und Pferde aus dem slowenischen Staatsgestüt Lipica, der Wiege der Lipizzaner, kommen zur Geburtstags-Gala, was nichts anderes heißt als: die Marbach Classics 2019 sind Schauplatz klassischer Reitkunst in hoher Perfektion. Zwei Schaunummern kommen aus der Kategorie »Best of zehn Jahre Marbach Classics«. Über diese Wertschätzung darf sich der Franzose Guillaume Assire- Becar freuen, der zu den besten Pferde-Komödianten Europas zählt. Und die Amboss-Polka, zelebriert von Hufschmieden des Gestüts und Schlagwerkern der Philharmonie, hat die Aufnahme ins Geburtstags-Programm ebenfalls geschafft. Noch nie gefehlt bei den Marbach Classics hat die freilaufende »Silberne Herde« - daran wird sich auch 2019 nichts ändern.

www.marbach-classics.de                                                                                                                                                                            –rw