ALTENBURG. »Wohnst du noch oder lebst du schon?«, so der Slogan eines bekannten, schwedischen Einrichtungshauses. Warum nicht beides, dachte sich wohl die GWG Reutlingen und lässt nun in der Donaustraße im Reutlinger Stadtteil Altenburg neuen Wohn- und Lebensraum  entstehen.   

Ein kleiner Spatenstich für die Menschheit...

... aber ein großer Spatenstich für die Altenburger. Bezirksbürgermeister Frank Hofacker hegt große Hoffnungen in den neuen Komplex, bestehend aus 18 Wohnungen, 23 Stellplätzen, einem Geschäft sowie einem öffentlichen Platz. Er soll das Herzstück des neuen Ortskerns werden. »Mit dem heutigen Spatenstich wird ein weiterer großer Schritt zu unserer neuen Ortsmitte in Altenburg  gegangen«, so Hofacker.  Bautechnisch ist gerade einiges los in dem Reutlinger Stadtteil. Denn auch die Donaustraße selbst wird momentan umgestaltet, um für eine Verkehrsberuhigung und für einen angenehmeren Aufenthalt in der Ortsmitte zu sorgen. Außerdem sollen durch diese Maßnahmen dem Einzelhandel in Altenburg Leben eingehaucht werden, der momentan nur rudimentär vorhanden ist.

»Aus einem Guss«

Besonders freut sich Frank Hofacker, dass die GWG das Architekturbüro schulz architekten aus Tübingen für den Neubau verpflichten konnte. »Da sie bereits die Volksbank gebaut haben, erhalten wir eine Ortsmitte aus einem Guss.« Die neue Filiale der Volksbank wurde Ende 2013 eingeweiht und ist der direkte Nachbar des neuen Wohn-und Geschäftskomplexes. Anfang 2020 soll das Ganze fertig sein. Dann könnte sich der neu geschaffene Wohn- und Lebensraum samt öffentlichem Platz zu dem entwickeln, was einen Ortskern ausmacht – Dreh-und Angelpunkt einer Gemeinde zu sein.                                                                                                                                                                                                   –boe