TÜBINGEN. Auch das 14. Derby zwischen Ulm und Tübingen geht an die Münsterstädter. Vor 6 200 Zuschauern in der ausverkauften ratiopharm Arena setzte sich die Mannschaft von Trainer Thorsten Leibenath nach zuvor vier Niederlagen in Serie mit 95:82 (51:43) durch. Die Tübinger mussten ohne Ryan Brooks (Vertragsauflösung) und den verletzten Center Phillipp Heyden auskommen. Beim Gastgeber fehlten mit Ryan Thompson (Hand) und Da´Sean Butler (Knie) ebenfalls zwei Akteure, dazu wurde Center Tim Ohlbrecht nicht eingesetzt. Das Team von Trainer Mathias Fischer zeigte über 40 Minuten eine beherzte kämpferische Leistung. Nach zehn Zeigerumdrehungen lagen die Gäste sogar mit 24:22 in Führung. Auch nach einer Viertelstunde führte man zur Verwunderung des Heimpublikums (36:35), im weiteren Verlauf zogen die Hausherren das Tempo aber an und zogen Schritt für Schritt davon. Nach 28 Minuten lag Ulm erstmals mit zehn Zählern (69:59) in Front, fünf Minuten später mit 20 Punkten (84:64). Trotz der 24. Niederlage im 25. Spiel zeigten sich die Raubkatzen von einer positiven Seite. Sechs der acht eingesetzten Spieler punkteten zweistellig. Bester Akteur bei der Fischer-Truppe war Reggie Upshaw mit 19 Zählern, 13 Rebounds und sechs Assists. Die gleiche Punktausbeute bei den Ulmern konnte Ismet Akpinar verzeichnen. Weiter geht es für die Raubkatzen bereits am kommenden Freitag, 23. März, mit einem Heimspiel gegen die Gießen 46ers. Hochball in der Paul Horn-Arena ist bereits um 19 Uhr.     –tw