TÜBINGEN. Der Trainerwechsel hat (noch) nicht die erhoffte Wirkung gezeigt. Die Walter Tigers Tübingen haben die Partie bei den Eisbären Bremerhaven vor 2 327 Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven mit 73:78 (37:37) verloren und damit Mathias Fischer einen guten Einstand verpatzt. Der 46-Jährige übernimmt das Traineramt bei den Tigers und folgt auf Tyron McCoy. 23 Spiele bleiben ihm, um den Klassenerhalt noch zu realisieren. Der 46-jährige Fischer erhält vorerst einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Spielzeit. Sollte der Klassenerhalt gelingen, verlängert sich der Kontrakt um eine weitere Spielzeit bis zum Ende der Spielzeit 2018/2019.
Der Einstand war nicht von Erfolg gekrönt. Für die Raubkatzen war es die elfte Niederlage in Serie, weiter muss auf den ersten Sieg der Spielzeit 2017/2018 gewartet werden. Die Partie war bis dreieinhalb Minuten vor dem Ende komplett ausgeglichen, beide Kontrahenten lieferten sich einen engagierten Kampf. Doch am Ende hatten die Eisbären die besseren Nerven und brachten mit erfolgreichen Freiwürfen den Sieg über die Zeit. Bester Punktesammler beim Gastgeber war Johnny Berhanemeskel mit 19 Zählern, bei den Schwaben traf Reggie Upshaw mit 14 Zählern am besten. »Wir haben das Spiel verloren, weil wir im Schlussviertel zu viele Dreier und leichte Punkte kassiert haben. Das ist ärgerlich, denn die Mannschaft hat zuvor drei Viertel gut verteidigt«, so Interimscoach Aleksandar Nadjfeji. Am Samstag, 9. Dezember empfangen die Tigers Göttingen. Los geht’s um 20.30 Uhr.     –diet/rw