TÜBINGEN. Die Walter Tigers Tübingen warten weiter auf den Befreiungsschlag. In Frankfurt unterlag die Mannschaft von Tyron McCoy mit 64:84 (30:39) und steht nach der neunten Niederlage in Folge tief im Abstiegskampf.
Vor 5 002 Zuschauern in der ausverkauften Fraport Arena kamen die Tübinger zwar besser ins Spiel (14:2, sechste Minute), fanden in der Folge aber keine Mittel gegen die starke Frankfurter Verteidigung.
Bester Werfer bei den Schwaben war Barry Stewart mit 18 Punkten. »Je länger das Spiel andauerte, umso mehr haben wir unseren Rhythmus verloren, was vor allem daran lag, dass Frankfurt in der Verteidigung zugelegt hatte. Bei uns hat hingegen das Selbstvertrauen nachgelassen, sodass wir auch unsere Würfe nicht mehr sicher treffen konnten,« analysierte McCoy, der den Frankfurtern gratulierte. Sein Gegenüber Gordon Herbert freute sich darüber, dass sein Team 35 Minuten sehr guten Basketball gespielt habe. »Tübingen hat die ersten fünf Minuten der Partie dominiert, vor allem ihre Verteidigung war sehr aggressiv. Quantez Robertson hatte dann einige Aktionen, die uns gute Energie gegeben und das Momentum auf unsere Seite gezogen haben. Dazu hat Kwame heute sehr gute Übersicht bewiesen und konnte neun Assists verteilen.« 
Am Sonntag, 5. Februar, 15.30 Uhr in der Paul Horn-Arena stehen die Raubkatzen im Heimspiel gegen Vechta noch mehr unter Druck. Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf müssen die Schwaben die Negativserie der letzten Wochen beenden und können sich nur mit einem Sieg etwas Luft verschaffen.     –diet/rw