TÜBINGEN. Sie begannen furios: Die Walter Tigers Tübingen haben am 12. Spieltag der laufenden Basketball Bundesliga-Saison das schwäbische Derby gegen ratiopharm Ulm mit 79:89 (43:43) verloren. Die 3 132 Zuschauer in der in dieser Spielzeit erstmals ausverkauften Paul Horn-Arena sahen eine hart umkämpfte und hochbrisante Partie, in der erst Ende des letzten Viertels die Entscheidung zugunsten der weiter ungeschlagenen Gäste aus Ulm fiel. Die Raubkatzen waren den hoch favorisierten Domstädtern über 40 Minuten ebenbürtig und brachten den Tabellenzweiten mit einer grandiosen Leistung an den Rand der ersten Saison-Niederlage. Erfolgreichster Werfer der Partie war der Ulmer Raymar Morgan mit 20 Punkten. Aufseiten der Tübinger punkteten gleich vier Spieler zweistellig, bester Scorer der Raubkatzen an diesem Abend war Neuzugang Davion Berry mit 16 Punkten. Die knapp 600 mitgereisten Ulmer Fans feierten nach dem Spiel ihre Mannschaft.
»Es war ein gutes Spiel heute, ein tolles Derby. Meine Mannschaft ist sehr gut ins Spiel gestartet und hat vor allem in der ersten Halbzeit einen tollen Job gemacht«, lobte Tyron McCoy. Danach allerdings habe Ulm sein Team zunehmend zu schwierigen Würfen gezwungen. »Ulm hat ein sehr gutes Team, das exzellenten Basketball spielt und nicht umsonst bislang alle elf Ligaspiele für sich entschieden hat«, so der Tübinger Coach. Das nächste Spiel geht wieder gegen einen Gegner aus der gleichen Tabellenregion. Am Sonntag, 11. Dezember reisen die Tigers nach Jena, die punktgleich (6:16) auf dem 13. Platz stehen. Los geht’s um 18 Uhr. –diet/rw