TÜBINGEN. In letzter Sekunde verlor Basketball-Bundesligist Walter Tigers Tübingen gegen Bayreuth. Rechtzeitig allerdings machten die Verantwortlichen des Vereins einen Knopf an die nahe Zukunftsplanung. Trainer Tyron McCoy bleibt für weitere zwei Jahre in Tübingen. Kontinuität ist Geschäftsführer Robert Wintermantel in diesen Tagen und Wochen enorm wichtig, der einen Tag vor dem Spiel gegen Bayreuth die Tinte der Trainer-Unterschrift trocknete. Zudem machen auch finanzielle Unterstützer weiter. Der 44-jährige US-Amerikaner erhält einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2018/2019. »McCoy ist ein sehr akribischer Arbeiter, der stets hoch professionell das Tagesgeschäft im Training und im Spielbetrieb angeht. Auch in sportlich schwierigen Situationen ist er ruhig geblieben und hat seine Linie konsequent durchgezogen. Wir sind davon überzeugt, dass es der richtige und logische Schritt ist, gemeinsam mit ihm die kommenden zwei Jahre zu bestreiten«, so Wintermantel, trotz einer Niederlagenserie von neun Partien in der jüngsten Vergangenheit. Jüngst verlängerten zudem die Premium-Partner Stadtwerke Tübingen und Zeltwanger ihre Verbindung mit den Tigers. »Dies ist ein gutes und wichtiges Zeichen, was uns natürlich auch ein gewisses Maß an Planungssicherheit gibt«, so der 46-Jährige. Auch McCoy freut sich, seine Arbeit in Tübingen fortführen zu können: »Ich bin sehr glücklich, weiter Trainer der Tigers sein zu können. Schon jetzt blicke ich positiv in die Zukunft und möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir die gemeinsamen Ziele erreichen können«, so McCoy. Gegen Bayreuth allerdings mussten die Tigers am Ende klein beigeben, obwohl sie ihr wohl bestes Saisonspiel gemacht hatten. Vor
3 119 Zuschauern in der Oberfrankenhalle verloren die Tübinger nach einem unglaublichen Thriller mit 81:82 (46:38). Die Mannschaft von Trainer Tyron McCoy leistete dem Topteam der Liga einen erbitterten Kampf über die kompletten 40 Minuten. Im Schlussabschnitt war es ein wahrer Schlagabtausch, die Führung wechselte immer wieder hin und her. Keine Mannschaft wollte sich geschlagen geben. Am Ende sah es nach einem Sieg der Franken aus, doch Barry Stewart konterte per Dreier zur 81:80-Führung. Bei noch 0,9 zu spielenden Sekunden erlegte De‘Mon Brooks per Korbleger die Tigers. Zum bitteren Nachteil für die Gäste. Topscorer der Partie war Stewart mit 26 Zählern, bei Bayreuth traf Joseph »Trey« Lewis mit 22 Punkten am häufigsten.
Weiter geht es für die Tübinger am Samstag, 25. März mit einem Heimspiel gegen die BG Göttingen (20.30 Uhr, Paul Horn-Arena).     –diet/rw