TÜBINGEN. Das war beste Werbung für den Spitzenbasketball in der Region, doch die Gastgeber aus Tübingen gingen leer aus. Die Walter Tigers haben das Heimspiel vor laufenden Fernseh-Kameras und 2 850 Zuschauern in der Paul-Horn-Arena gegen Alba Berlin mit 77:82 (40:34) verloren.
Über einen langen Zeitraum führten die Tigers sogar gegen den Favoriten aus der Hauptstadt. Das überaus hitzige Spiel mit mehreren unsportlichen und technischen Fouls wurde erst in der letzten Minute von den Albatrossen entschieden. Spieler des Spiels und bester Punktesammler war hingegen ein Spieler aus den Reihen der Tigers: Isaiah Philmore erzielte 21 Punkte und sechs Rebounds, genau wie Davion Berry (15 Punkte), der aber auch fünf Fouls kassierte.
Debütant Stanton Kidd kam auf zehn Punkte, sieben Rebounds und drei Steals. »Gegen Ende ist uns ein wenig die Kraft ausgegangen, wir hatten zu viele Ballverluste und konnten gegen die aggressive Verteidigung von Berlin keine klaren Aktionen mehr starten«, fasste es Tigers-Coach Tyron McCoy zusammen. Der gegnerische Trainer Ahmet Caki lobte die Hausherren. »Tübingen hat über weite Strecken des Spiels eine sehr gute Leistung abgerufen. Sie sind besser, als dies der Tabellenplatz aussagt.«
Das nächste Heimspiel bestreiten die Tigers am Dienstag,
27. Dezember. Dann kommt es ab 19 Uhr zum Derby mit Ludwigsburg.     –diet/rw