TÜBINGEN. Die Partie zwischen Science City Jena und den Walter Tigers Tübingen beendete den 13. Spieltag der Basketball Bundesliga. Vor 2 340 Zuschauern in der Sparkassen-Arena gelang der Mannschaft von Trainer Björn Harmsen ein Start-Ziel-Sieg. Nach 40 Minuten feierten die Thüringer mit einem 74:69-Heimsieg den fünften Saisonsieg. Die Mannschaft von Trainer Mathias Fischer verschlief dagegen komplett die erste Hälfte, in der 20. Minute spielte sich der Gastgeber beim Stand von 38:34 die höchste Führung in der ersten Halbzeit heraus. Nach dem Seitenwechsel kämpften sich die Tigers zwar Punkt um Punkt heran, der Rückstand konnte aber nie egalisiert werden. Beim Stand von 66:64 für Jena vier Minuten vor dem Ende keimte nochmals Hoffnung für die Schwaben auf, am Ende brachten es die Hausherren aber gekonnt und verdient siegreich zu Ende. Ein Grund für die Niederlage war auch, dass die Tübinger nur zwei von 21 Dreiern (zehn Prozent) erzielten.
Bei Jena sammelte Derrick Allen mit 15 Zählern die meisten Punkte, bei den Schwaben war Reggie Upshaw mit 16 Punkten und sieben Rebounds der beste Akteur. Positiv: Barry Stewart gelang mit 14 Zählern wieder eine bessere Vorstellung, weiter im großen Leistungstief steckt Kris Richard, der ohne Zählbares nach Hause ging. »Ich war nicht zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Wir sind mit der falschen Einstellung in Spiel gegangen. So können wir kein Duell beginnen. Wir haben das erste Viertel völlig verpennt und beschissen gespielt. Wenn wir so auftreten, wie in der zweiten Halbzeit, dann werden wir die notwendigen Siege einfahren«, sagte Trainer Mathias Fischer.

Am Freitag, 22. Dezember, 20.30 Uhr steht wieder ein Vier-Punkte-Spiel auf dem Programm. Dann empfangen die Tigers den Tabellenvierzehnten Braunschweig. Die Unistädter haben weiterhin die Rote Laterne inne.     –tw