MÜNSINGEN/EHINGEN. Die Zukunftsforen beschäftigen sich mit der Frage, wie sich die Landwirtschaft im Biosphärengebiet entwickeln soll. Beim vierten Zukunftsforum geht es konkret um das Thema »Fleischerzeugung und Fleischkonsum: regional und nachhaltig«. Vorträge, Fachgespräche und Dialogrunden führen in das Thema ein und beleuchten es. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich. Die Geschäftsstelle Biosphärengebiet Schwäbische Alb möchte gemeinsam mit Landwirtinnen und Landwirten, Bürgerinnen und Bürgern, ökologischem Fachpublikum und weiteren Interessierten über die Zukunft der Landwirtschaft im Biosphärengebiet diskutieren. Hierfür veranstaltet es vier Zukunftsforen zu jeweils unterschiedlichen Schwerpunktthemen. Dem ersten Zukunftsforum zu Biodiversität und Insektensterben im November 2018 folgten Zukunftsforen im Februar 2019 zum Thema »Getreideanbau wird nachhaltiger« und im April zum Thema »Streuobstwiesen mit Artenvielfalt erhalten«. 

Im vierten und letzten Zukunftsforum, das am 24. Mai in Köhlers Krone in Ehingen-Dächingen von 13.30 bis 17.30 Uhr stattfindet, dreht sich alles um regionale und nachhaltige Fleischerzeugung und Fleischkonsum. Damit möchten die Veranstalter zur Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Stall bis zum Verbraucher beitragen. Wie sehen die regionalen Strukturen im Biosphärengebiet aktuell aus? Was bedeutet Nachhaltigkeit in Bezug auf Fleischerzeugung und Fleischweiterverarbeitung? Welche Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten gibt es für nachhaltig erzeugtes, regionales Fleisch? Diese Fragen werden im anschließenden Forum gemeinsam diskutiert. 

Die zwei Impulsvorträge von Richard Riester, Landesanstalt für Landwirtschaft, Ernährung und Ländlichen Raum, und Hannes Bürckmann, Neuland+ klären über Hintergründe, Zusammenhänge und Fakten auf, um die Herausforderungen besser zu verstehen. Ein Fachgespräch mit regionalen Akteuren aus dem Bereich Fleisch beleuchtet die praktische Seite der Erzeugung, Weiterverarbeitung und des Konsums. Die Teilnehmenden können Fragen stellen, in kleineren Dialogrunden mit anderen über Handlungsansätze für die Zukunft diskutieren und sich vernetzen. Diese Handlungsansätze werden in der anschließenden Projektwerkstatt am 28. Juni zu konkreten Projektideen ausgearbeitet.                                                                         –rw