ZIMMERN/PFULLINGEN. So etwas heißt dann schlicht und einfach souverän. An 21 Spieltagen war der VfL Pfullingen Spitzenreiter in der Landesliga. Das Team von Michael Konietzny traf 92 Mal in Netz und schoss damit die meisten Tore. 23 Mal gingen die Echazstädter als Sieger vom Platz und auch das bemerkenswert: es ist das fairste Team der Liga. Nur eine Gelb-Rote Karte sammelten Dominik Früh und Co über die lange Saison hinweg. Nun machte der VfL einen Knopf an diese für den Verein historische Spielrunde und gewann die letzte Partie mit 3:1 beim SV Zimmern. Damit ließen sie keinen Zweifel daran, wer am Ende ganz oben steht. Nach einem Jahr kehren die Schützlinge von Konietzny in die Verbandsliga zurück. Der Akteur des Tages war Lukas Linder. Seine drei Treffer sicherten den Auswärtssieg und damit den Aufstieg. Gleichwohl konnten die Pfullinger ihre Nervosität nicht in der Kabine lassen. In der 21. Minute gerieten sie in Rückstand, was so nicht eingeplant war. Doch ein starkes Team steckt auch solch einen Rückschlag weg und sie kämpften sich Stück für Stück in das entscheidende Spiel hinein. Im zweiten Durchgang bestimmten die Pfullinger das Geschehen auf dem Platz. Für die rund 100 Fans aus der Echazstadt gab es nach dem Abpfiff kein Halten mehr. Gemeinsam mit der Mannschaft feierten sie überschwänglich die Rückkehr in die Verbandsliga. Das Schlusswort hatte Trainer Patrick Fosse vom SV Zimmern: »Die Pfullinger waren das beste Team der Saison und sind verdient Meister geworden.«     –diet/rw
 
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