PFULLINGEN. Das war ein Ausrufezeichen: Eine Woche nach der »Pokal-Sensation« gegen die Eulen aus Ludwigshafen gastierten am Samstag zum Saisonauftakt der 3. Liga die Mad Dogs aus Neuhausen in der Pfullinger Kurt-App-Halle. Ebenso wie in der Vorwoche ließ man beim VfL 28 Gegentore zu - erzielte aber selbst 43. Dabei mussten die Hausherren zudem den Ausfall ihres Kapitäns Micha Thiemann ab der 9. Minute kompensieren. Bei einem Zweikampf hatte sich der Kapitän, dessen Einsatz gefährdet gewesen war, das Knie verdreht und konnte nicht mehr weitermachen. Dafür umso mehr die anderen. Allen voran Florian Möck, der Heimkehrer vom TSG Horkheim-Heilbronn, blüht in den Pfullinger Farben förmlich auf und agiert so stark wie schon lange nicht mehr. Dazu wirbeln die jungen Wilden Paul Prinz und Niklas Roth, Kreisläufer Alexander Schmid fügte sich perfekt in das Gefüge ein und darf als Gewinn bezeichnet werden. Der andere Heimkehrer nahm die Niederlage seines neuen Vereins sportlich. Die Pfullinger seien in allen Belangen besser gewesen, so Eckard Nothdurft, der als Pfullinger Urgestein für den VfL als Spieler und Erstligatrainer im Einsatz war. Am Samstag geht’s zum TV Willstätt. Los geht’s 20 Uhr. Der Aufsteiger aus Baden kassierte im Baden-Derby beim TVS Baden-Baden eine 23:30-Niederlage.     –diet/rw