OHNASTETTEN/HOLZELFINGEN. Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntag auf der Kreisstraße 6711 zwischen Holzelfingen und Ohnastetten. Eine 18-jährige Ford-Fiesta-Lenkerin kam auf ihrer Fahrt in Richtung Holzelfingen aus noch nicht geklärter Ursache in einer leichten Linkskurve mit ihrem Fahrzeug teilweise auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dabei mit einem 71-jährigen Opel Zafira Lenker. Bei dem Frontalzusammenstoß erlitten vier Personen schwere Verletzungen. Beide Fahrzeuglenker mussten durch die Helfer der Feuerwehren aus St. Johann, Lichtenstein und Bad Urach aus ihren Fahrzeugen herausgeschnitten werden.
Auch die Beifahrer wurden schwer verletzt. Ein weiteres Fahrzeug wurde durch herumfliegende Fahrzeugteile leicht beschädigt. Die Unfallbeteiligten wurden durch
vier Rettungsfahrzeuge und zwei Notärzte vor Ort versorgt. Der Abtransport der Verletzten erfolgte durch zwei Rettungshubschrauber sowie Rettungsfahrzeuge in umliegende Klinken. Während der Unfallaufnahme war die K 6711 bis 17 Uhr komplett gesperrt. Nach Schätzungen der Polizei ist ein Gesamtschaden von etwa 14 000 Euro zu beklagen. Die Helfer waren bei diesem Unfall vor besondere Herausforderungen gestellt, weil sie gleich zwei Schwerverletzte mit der Schere aus den Fahrzeugen befreien mussten. Die Feuerwehr Lichtenstein war mit fünf Fahrzeugen und 25 Mann im Einsatz, die Feuerwehr von St. Johann mit vier Fahrzeugen und 15 Mann von den Abteilungen Würtingen und Ohnastetten, außerdem war noch ein Vorausrettungswagen (VRW) aus Bad Urach an der Aktion beteiligt. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Harald Herrmann machte sich ein Bild des Geschehens.     –diet/rw
 
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