ROTTENBURG. Zwei Heimspiele, aber nur ein Sieg: Gegen Düren fand der TV Rottenburg kein Mittel. Tags zuvor allerdings putzten die Domstädter VCO Berlin mit 3:1. Ein dreifaches Lob sprach TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger nach dem Heimsieg aus: »Einmal für die Gäste, die im 1. Satz ein tolles Spiel aufzogen, und dann für Frederico Cipollone und Ferenc Nemeth, die das Spiel drehten«. Ein Spiel zum Genießen war es zunächst für den ehemaligen Rottenburger Manager Jörg Papenheim, der jetzt den deutschen Nachwuchs am Berliner Bundesstützpunkt betreut. Er beklatschte viele Punkte seiner Jungs und ließ sich die Häppchen auf der Galerie in der Paul Horn-Arena munden. Danach gab’s die große Jubelpose bei Rottenburg. »Wir sind erleichtert und voll im Soll«, sagte der TVR-Manager Philipp Vollmer. Ihm schmeckte natürlich der Sieg gegen seinen Ex-Chef Jörg Papenheim besonders gut. Tags darauf allerdings fand der TVR Gegen die Powervolleys aus Düren kein Mittel. Die 1 700 Zuschauer in der Tübinger Paul Horn-Arena sahen beim 0:3 einen starken Tabellendritten. Einziger Trost aus Rottenburger Sicht: Es waren sehr spektakuläre Ballwechsel dabei, die das »Tollhaus der Liga« bejubelte. »Wenn man so einen Gegner ins Spiel kommen lässt, dann dreht der richtig auf«, sagte TVR-Kapitän Dirk Mehlberg. Für die Rottenburger gibt es kein Verschnaufen. Am Samstag, 17. Dezember geht die Reise nach Rüsselsheim. Um 19.30 Uhr beginnt die Partie bei United Volleys Rüsselsheim.     –diet/rw