ROTTENBURG. Der TV Rottenburg war nah dran, einen Punkt gegen die Powervolleys aus Düren zu erkämpfen. Am Ende blieben nur ein Satzgewinn und einige starke Phasen bei der 1:3-Heimniederlage in einem sehenswerten Bundesliga-Spiel. So verabschiedete sich der TVR mit viel Applaus der 1 600 Fans und aufmunternden Worte in die kurze Weihnachtspause. »Uns fehlte am Ende nur ein Wimpernschlag, um den 4. Satz zu gewinnen«, sagte TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Den stärkeren Start legten die Gäste aus Düren hin. Schon einige Male taten sie sich schwer beim TV Rottenburg und ließen sich im Tollhaus der Liga verrückt machen. Diesmal nicht: Düren spielte ruhig, konzentriert und mit viel Power im Angriff. Dagegen tat sich der TVR schwer. Die Annahme wackelte im ersten Satz und auch im Aufschlag lief’s eher mäßig. Zur Freude der Fans wurde der TVR deutlich besser im zweiten Satz. Erst nach dem Spiel lieferte Hans Peter Müller-Angstenberger die Begründung für die schwierige Spielvorbereitung und eine richtig schwache Trainingswoche: Idi angeschlagen, Tim Grozer mit Hexenschuss und einige erkältete Kameraden. »Dafür war’s dann eine gute Leistung«, so der TVR-Trainer. Am Mittwoch, 27. Dezember empfangen die Rottenburger in der Paul-Horn-Arena Unterhaching. Los geht’s um 19.30 Uhr.     –tw