ROTTENBURG. Nach der 1:3(22:25,28:26,22:25,21:25)-Niederlage gegen die Grizzlys Giesen steht fest: Die Bundesligavolleyballer des TV Rottenburg sind sportlich abgestiegen.
Je länger das Spiel ging, desto kleiner wurde die Hoffnung der Zuschauer, dass die Rottenburger Volleyballer noch ihren Kopf aus der Abstiegs-Schlinge ziehen könnten.
Die Akteure des TVR äußerten sich nach der Begegnung niedergeschlagen. Rottenburgs Dienstältester Friederich Nagel offenbarte, wie sehr der Abstieg schmerzte. Johannes Schief, seit 2013 in Rottenburg: »Es klingt wie eine dumme Floskel, aber wir haben bis zum Schluss daran geglaubt. Das ist das schlimmste, was ich mit diesem Verein erleben wollte.« Unter der Woche veröffentlichten die Verantwortlichen des TVR, dass sich die Wege des Vereins und des Trainers Hans Peter Müller-Angstenberger nach 17 gemeinsamen Jahren trennen werden. Außerdem gaben sie bekannt, dass der Klub auch im Falle des sportlichen Abstiegs für die Erste Liga planen. Diese Situation ist seit Samstagabend Gewissheit. In den letzten beiden Spielen beim Deutschen Meister BR Volleys und zuhause gegen Herrsching (23. März) geht es darum, sich ordentlich aus der Saison zu verabschieden. Der große Abschied vom Trainer ist am letzten Heimspiel gegen Herrsching geplant.     –tw