METZINGEN/TÜBINGEN. In der Halbzeit des EHF-Pokal-Achtelfinales glaubten nicht mehr viel der
1 770 Zuschauer in der Paul-Horn-Arena an die Wende. Doch die TuS Metzingen belehrte die Handball-Fans eines besseren und zeigte nach der Pause mit einer bärenstarken Leistung, was in ihr steckt. Mit dem 30:26 (16:19)-Sieg gegen Iuventa Michalovce verschaffte sich das Team von Csaba Konkoly zwar keine optimale Ausgangsposition für das Rückspiel am Samstag, 17.30 Uhr beim Tabellenführer der Slowakei.
Doch das Viertelfinale ist viel näher als bei einer Niederlage. »Heute war es wichtig, dass wir ein solches Spiel zu unseren Gunsten drehen konnten. Nach drei Niederlagen in Folge wollten wir ein Erfolgserlebnis haben. Nun haben wir in Michalovce alle Möglichkeiten in die nächste Runde einzuziehen«, so Teammanager Ferenc Rott. Vor allem für die Moral der Mannschaft ist das Ergebnis gut. Denn einen sechs Tore Rückstand gegen eine europäische Spitzenmannschaft wettzumachen, zeugt nicht nur von Willensstärke, sondern auch von Qualität.
Darauf können die TuSsies aufbauen und sich den Traum, unter die besten acht Europas einzuziehen, verwirklichen. Beste Werferin bei den Ermstälerinnen war Julia Behnke.
Eine großartige Leistung bot auch Torfrau Sabine Stockhorst. Sie parierte 22-mal hervorragend und bewahrte ihr Team so vor einem noch größeren Rückstand.     –diet 

 

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