METZINGEN. Irgendwann musste es ja mal so weit kommen. Fast vier Monate lang ging die TuS Metzingen als Sieger vom Feld, 15 Mal in Folge. Beim Heimauftakt in der EHF-Cup Gruppenphase passierte es, trotz einer über weite Strecken sehr guten Leistung. 26:33 (13:17) stand am Ende auf der Anzeigetafel in der Metzinger Öschhalle, gegen das ungarische Team Siofok KC. Der Trainer war aber nicht nur unzufrieden. »Wenn man gegen eine solche Mannschaft eine Chance haben will, muss man alles perfekt machen«, sagte André Fuhr und bemängelte vor allem die eigenen Fehler.
Als Beispiel eine Situation aus der 20. Spielminute. Die 1040 Zuschauer in der Öschhalle jubelten als Shenia Minevskaja die 10:9-Führung erzielte. Danach schafften es die TuSsies nicht, den Vorsprung zu halten, geschweige denn auszubauen. Drei Fehlwürfe und die Ermstälerinnen lagen mit 13:17 hinten. Entsprechend die Reaktion der Spielführerin. »Pro Halbzeit haben wir in Serie jeweils vier Bälle hergegeben. Das ist einfach zu viel«, ärgerte sich Spielführerin Julia Behnke. »Über weite Strecken haben wir aber doch ein gutes Spiel gemacht. Wir sind nach wie vor auf einem guten Weg in dieser Saison, müssen da weitermachen«, so die Kapitänin. Viel Zeit zum Nachdenken haben die TuSsies nicht und das finden angefangen vom Trainer alle recht positiv. Am Samstag, 20. Januar, ab 16 Uhr, geht es gleich weiter in der EHF-Gruppenphase. Dann reisen Behnke und Co nach Dänemark. Am Samstag erwartet sie das Team von Herning Istad.     –diet