METZINGEN. So langsam wird es bitter. Die Negativserie der TuS Metzingen gegen den Meister setzte sich auch im erneuten Aufeinandertreffen fort. 20:21 (9:11) stand am Ende auf der Anzeigetafel in der Öschhalle und die TuSsies waren bitter enttäuscht. Der Grund für diese Niederlage lag auf der Hand: Die TuSsies zeigten eine große Abschlussschwäche, damit bleibt nur die Rolle des Verlierers am Ende übrig. Ganz einfach war es auch aus einem anderen Grund nicht. Die beste Bietigheimerin trug bis vor Kurzem noch das Trikot der Pink Ladies. Anna Loerper erschoss mit zehn Treffern fast im Alleingang die Ermstälerinnen und zeigte am Ende Mitgefühl: »Ich bin einfach froh, dass wir gewonnen haben, für die TuS-Mädels tut es mir leid.« Trainer René Hamann-Boeriths fasste es wie folgt zusammen: 
»In der Abwehr waren wir generell sehr gut, es fehlten aber die einfachen Tore, ohne die man ein solches Spiel nicht gewinnen kann.« Damit spielte er auf die acht vergebenen »Freien« an. »Das Spiel müssen wir gewinnen, das Spiel können wir gewinnen, deshalb ist es umso ärgerlicher, wenn man am Ende ohne Punkt dasteht«, so Kreisläuferin Julia Behnke. Am Sonntag, 15. April, geht’s gegen Leverkusen.     –diet