METZINGEN. Das ist schwer zu verkraften, weil es unnötig war. Die TuS Metzingen ist in der dritten Runde des EHF-Pokals ausgeschieden, dort wo die Handballerinnen im vergangenen Jahr im Halbfinale standen und zuvor sogar im Endspiel. Aus, vorbei. Das schwedische Team aus Höörs zeigte der Mannschaft von Trainer René Hamann-Boeriths die Grenzen auf. Die Gäste waren kampfstark und nutzten die Schwäche der TuSsies gnadenlos. Gnadenlos auch der Frust nach der 28:29-Niederlage, schließlich hatten die Gastgeberinnen mit fünf Toren Vorsprung geführt. »Man weiß, dass ein Spiel 60 Minuten dauert – und nicht nach 27 vorbei ist. Das ist bitter und enttäuschend, wir haben aus dem Hinspiel scheinbar gar nichts gelernt. Die kommen immer wieder zurück«, sagte TuS-Keeperin Jasmina Jankovic. Bis auf den Kreis sei Höörs auf jeder Position besser gewesen als Metzingen, so die Analyse der TuS-Keeperin. »Wir bekamen in der Abwehr keinen Zugriff auf deren Schlüsselspielerinnen«, klagte Julia Behnke. »Abwehr und Chancenverwertung waren die Probleme«, wusste Delaila Amega, die den Abend mit einem Kraftausdruck zusammenfasste. In der Bundesliga ist nun Länderspielpause, die WM im eigenen Land steht an. Für die TuSsies geht es am 23. Dezember mit einem Heimspiel gegen Leverkusen weiter.     –diet/rw