METZINGEN/WITTLICH. Zum ersten Mal präsentierte sich die TuS Metzingen beim topbesetzen Wittlich-Cup. Neben dem Deutschen Meister aus Bietigheim nahmen unter anderem auch der Deutsche Pokalsieger aus Buxtehude und die französische Top-Mannschaft Metz Handball teil. Mit insgesamt zwei Siegen und zwei Niederlagen beenden die TusSies den Wittlich-Cup auf dem vierten Rang. Dabei haben alle Spielerinnen ihre Spielanteile bekommen und es wurden verschiedene Formationen getestet.
Gleich im ersten Vergleich gegen die polnische Mannschaft aus Stettin setzte das Team aus Metzingen eine erste Duftmarke. Mit 34:19 (15:8) gewann man klar und deutlich gegen die Polinnen und fast jede TuSsie konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Durch diesen Erfolg stand das Team von Trainer René Hamann-Boeriths bereits im Halbfinale, doch um den Gruppensieg zu erringen, musste ein Sieg gegen den Buxtehuder SV her. Mit 25:22 (13:12) gewannen die Ermstälerinnen, unterstützt von rund 40 Metzinger Fans auch das zweite Vorrundenspiel und holten sich damit Platz 1 in der Gruppe A. Durch die Niederlage der SGBBM Bietigheim in Gruppe B gegen Metz Handball stand am Sonntagmorgen das württembergische Duell gegen das Top-Team Bietigheim auf dem Programm.
Das Team von Trainer René Hamann-Boeriths wollte es dem Deutschen Meister so schwer wie möglich machen. Das gelang auch über weite Strecken der Partie, doch am Ende erreichte Bietigheim das Finale und für Metzingen wartete der Champions-League Teilnehmer aus Metz im Spiel um Platz drei. In dieser Begegnung lag der französische Meister um Rückraum-Spielerin Xenia Smits in Führung und konnte diesen bis zum Schluss verteidigen. Das Endergebnis auf der Anzeigentafel lautete am Ende 19:27 (8:13) aus Sicht der TuS Metzingen und so musste man sich trotz des Gruppensiegs in der Vorrunde mit dem vierten Turnierplatz begnügen. Sieger und auch gleichzeitig Titelverteidiger wurde die SG BBM Bietigheim, die das Final mit 30:26 für sich entscheiden konnte. »Im Rückblick hat meine Mannschaft in den letzten beiden Tagen viele Dinge gut gemacht, gut gekämpft und viel dazugelernt«, lautete das Fazit des Trainers. Und Shenia Minewskaja sagte: »Das Turnier hat uns weitergebracht, da wir viele Dinge ausprobieren konnten. Jetzt geht es darum die Spiele zu analysieren und in der weiteren Vorbereitung an uns zu arbeiten.«. Das können sie von Samstag, 12. August an in Frankreich. Eine Woche Trainingslager in Brest steht auf dem Terminplan, dabei ist auch ein Testspiel gegen Brest geplant. Danach geht es nach Orleans, dort spielen die TuSsies den Panthers Cup.     –diet/rw