Nach dem Wechseltheater um Ex-Kapitänin Anna Loerper, die zu Meisterschaftskonkurrent SG BBM Bietigheim gewechselt ist, verlor die TuS Metzingen dort mit 25:26. Das Personalkarussell bei den TuSsies dreht sich fleißig weiter.

METZINGEN. Zur neuen Saison wechselt mit Tamara Haggerty eine neue Kreisläuferin zur TuS Metzingen. Die ehemalige Junioren-Nationalspielerin der Niederlande kommt vom Bundesligarivalen aus Bad Wildungen und soll in den kommenden beiden Spielzeiten das Kreisspiel der TuSsies bereichern. Bei den Vipers aus Bad Wildungen konnte die 21-Jährige ihre Leistungen stetig steigern und somit unter Beweis stellen, wieso sie zu den größten niederländischen Talenten auf ihrer Position zählt. Das belegt auch Ihre Torstatistik.

Torgefährlich
Im vergangenen Jahr erzielte die Nummer 25 der Vipers 48 Feldtore, diese Saison steht sie bereits bei 35 Toren und das zwei Spiele vor Hinrundenschluss. Vor ihrem Wechsel in die Bundesliga spielte Tamara beim holländischen Erstligisten Virto Quintus und besuchte dort drei Jahre das international bekannte Handballinternat von Arnheim. Haggerty hat gerade am Johan Cruijff College in Nijmegen ein Studium mit der Fachrichtung »Marketing und Kommunikation« erfolgreich abgeschlossen.
Neben ihren Erfahrungen in der Liga kann die junge Niederländerin bereits auf Spiele im Nationalmannschaftsdress zurückblicken. So stand sie unter anderem bei diversen Junioren-Europa- und Weltmeisterschaften im Team der Oranjes. »Tamara ist ein Riesentalent. Sie hat sich in den letzten zwei Jahren in Bad Wildungen zur absoluten Leistungsträgerin entwickelt. Sie ist schnell und hat offensiv sowie defensiv enorme Qualitäten. Bei uns hat sie die Chance den nächsten Schritt zu machen und ich bin überzeugt davon, dass sie unser Team weiterbringt«, so Manager Ferenc Rott. Der Neuzugang selbst kommentierte ihren Wechsel ins Ermstal wie folgt: »Die TuS Metzingen ist ein sehr guter Verein, ich kann und will mich hier weiterentwickeln. Ich bin noch eine junge Spielerin und freue mich auf die neue Herausforderung. Mit Delaila Amega habe ich bereits in den Niederlanden zusammengespielt. Das ist mit Sicherheit ein Vorteil, dass wir uns schon kennen.«
Am Samstag treten die TuSsies wieder vor eigenem Publikum an. Dann gastiert der Neckarsulmer SU in der Öschhalle. Anpfiff ist um 19.30 Uhr.  –diet/rw