METZINGEN/ST. JOHANN. Sie waren die Stars bei der Gewerbeschau in St. Johann. Die Frauenhandballerinnen der TuS Metzingen schrieben Autogramme in der Gemeindehalle und mischten sich mit roten Luftballons unter die Besucher. Helmut Schepper vom Orga-Team führte die Mädels mit Trainerin Edina Rott sowie Manager Ferenc Rott übers Gelände. Ein bisschen fröhlicher allerdings hätte es für Anna Loerper und Co. sein können. Denn tags zuvor hatten die TuSsies ihr letztes Spiel in der langen Bundesligasaison verloren. Ein bisschen merkte man es ihnen an, dass die Generalprobe vor dem DHB-Pokal Final Four an ihnen nagte. Beim Neckarsulmer SU, weit unten in der Tabelle auf Rang zwölf angesiedelt und vom Papier her eher eine leichte Aufgabe, gab es eine 23:26 (11:15)-Niederlage. Vor allem im Abschluss schwächelten Julia Behnke und Co. in der ersten Hälfte lag der Ball nur elf Mal im Netz. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Edina Rott, die bemängelte, dass gegen Neckarsulm fast nichts geklappt habe. Da war das Bad in der Menge bei der St. Johanner Gewerbeschau genau das Richtige, um erstens dieses Spiel zu vergessen und zweitens einen Moment nicht an das Finale zu denken. Am Samstag, um 17 Uhr steigt das Halbfinale gegen den Leipziger HC. Dann entscheidet sich ob die TuSsies in das Endspiel einen Tag später einziehen. Die Vorzeichen sind ja bestens, glaubt man den Theaterleuten. Denn wenn die Generalprobe misslingt, dann heißt das für die Premiere nur Gutes. In diesem Sinne: Daumen drücken.     –diet