METZINGEN. Es war eine zweitägige Show in Pink. Wobei die Höhepunkte auf dem zweiten Tag lagen. Die TuS Metzingen hat in der ersten Runde des EHF-Cups mit HZRK Grude aus Bosnien-Herzegowina kurzen Prozess gemacht. Beide Male wurde in der Öschhalle gespielt, beide Male gewonnen, zusammengerechnet mit 90:41.
Machen solche Spiele überhaupt Sinn? Ja, lautet da die Antwort. Sie eignen sich hervorragend, um neue Sachen einzustudieren, Abläufe zu automatisieren, waren in diesem Fall eine verlängerte Vorbereitung.

Noch eine Schippe drauf
Ohne Kelly Vollebregt und Miriam Welser gingen die TusSies am Samstag ans Werk, die für das Spiel der Zweiten am Sonntag geschont wurden. Obwohl nach dem 43:24-Kantersieg vom Freitag schon alles klar war, legten die TusSies beim »Rückspiel« am Samstag noch ein paar Schippen drauf.

Die Mädels vom HZRK Grude, dem Serienmeister in Bosnien-Herzegowina, mussten einem leidtun.
Sie strahlten aber schon wieder, als sie von den 714 Zuschauern nach dem 47:17-Sieg der TuS mit viel Applaus verabschiedet wurden. Am Samstag, 22. September gehn die TuSsies auf Reisen. Um 19.30 Uhr ist Anpfiff beim BVB Dortmund.     –rw