Vor einer Woche ging nicht nur eine Bundesliga-Saison zu Ende, sondern eine ganze Ära: Die Walter Tigers aus Tübingen verabschieden sich aus der Basketball-Bundesliga. Als Tabellenletzter muss das Team von Matthias Fischer den Gang in die Zweitklassigkeit antreten. Ein schwerer Schritt für die Mannschaft genauso wie für den Verein. 14 Jahre lang waren die Tübinger eine feste Größe in der Basketball-Bundesliga. Der Mannschaft gelang in der abgelaufenen Saison nur ein einziger Sieg. In den vergangenen Spielzeiten hat sich der Abstieg angedeutet, der Underdog schaffte es nicht mehr für Überraschungen zu sorgen. Nun folgt also der Gang. Jedem Anfang wohnt ja bekanntlich ein Zauber inne und es tut sich schon was im Verein. Vor allem ein Ziel haben die Verantwortlichen ausgegeben: schnellstmöglich wieder zurück in die Erstklassigkeit. Den ersten Schritt dafür haben sie schon getan. Die Tigers haben einen Trainer verpflichtet, der einen exzellenten Ruf in der Basketball-Szene genießt, selber Pokalsieger und Deutscher Meister war und 457 Mal in der Bundesliga aufgelaufen ist. Der Neue baut auch auf die
Fans, die vor allem auch in dieser katastrophalen Saison »Unglaubliches geleistet haben und immer zum Team gestanden sind«.

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