Die Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes Tübingen hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2016 herausgegeben. 

TÜBINGEN. Im Jahr 2016 haben die Lebensmittelkontrolleure und die Amtstierärzte des Landratsamtes 3 162 amtliche Kontrollen in Lebensmittelbetrieben auf allen Stufen der Erzeugung, der Produktion und des Vertriebes der Waren bis hin zur Abgabe an den Endverbraucher, beispielsweise im Einzelhandel oder auch der Gastronomie, durchgeführt. Es wurden hierdurch etwa 31 Prozent der zu kontrollierenden Betriebe überwacht. Bei 43 Prozent aller Kontrollen wurden Verstöße gegen das Lebensmittelrecht festgestellt und die Beseitigung der Mängel eingefordert und überwacht. Den allergrößten Anteil an diesen Verstößen hatten geringfügige Hygienemängel, ungenügende Eigenkontrollmaßnahmen oder auch fehlerhafte Kennzeichnungen. Nur in 2 Prozent aller Kontrollen mussten nachfolgend auch sanktionsrechtliche Maßnahmen ergriffen werden. Insgesamt wurde ein Verwarnungsgeld erhoben und 69 Bußgeldverfahren sowie ein Strafverfahren eingeleitet. Zur Gefahrenabwehr war es begleitend notwendig, in 64 Fällen Verkaufs- oder Betriebsbeschränkungen zu veranlassen.
Im Bericht werden anhand einzelner Fallbeispiele aus den Kontrolltätigkeiten im vergangen Jahr festgestellte lebensmittelrechtliche Verstöße aber auch besonders positive Beispiele für eine gelungene Umsetzung der lebensmittelhygienischen Anforderungen näher beschrieben.     –tw
 

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