TÜBINGEN. Wie ist es derzeit um den Tübinger Einzelhandel bestellt und wie könnte er sich künftig entwickeln? Damit beschäftigt sich ein Planungsbüro im Auftrag der Stadt. Ziel der Untersuchung ist es, ein Einzelhandelskonzept für Tübingen zu erstellen. Untersucht wird unter anderem, welchen Einfluss der Online-Handel oder der demografische Wandel haben. Auch die Nahversorgung in den Stadtteilen und die Entwicklung des Innenstadthandels werden unter die Lupe genommen. 
Mitarbeiter des beauftragten Büros befragen alle Einzelhandelsbetriebe im Stadtgebiet in persönlichen Gesprächen. Bis Ende März 2018 erfassen sie so die Verkaufsflächen und das Sortiment der Betriebe. »Es wäre schön, wenn alle Befragten diese Aktivitäten unterstützen«, sagt Andreas Linsmeier, der das Projekt bei der Stadtverwaltung leitet. »Nur so können wir sicherstellen, dass das Tübinger Einzelhandelskonzept auf einer soliden Basis steht.«
Das Einzelhandelskonzept dient als Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Tübinger Einzelhandelsstandorte. Es wird zudem als gutachterliche Grundlage für die Beurteilung von Bauanfragen Verwendung finden. Das neue Einzelhandelskonzept soll bis zum Frühjahr 2019 fertig sein. Es wird das Zentren- und Märktekonzept ablösen, das vor 19 Jahren erstellt wurde.
Die Mitarbeiter des Büros Stadt + Handel können sich mit einem Anschreiben der Universitätsstadt Tübingen ausweisen. Der Datenschutz und die Anonymität bleiben gewahrt. Es werden keine betriebs- oder personenbezogenen Angaben veröffentlicht. Für Fragen steht Andreas Linsmeier zur Verfügung (Telefon 0 70 71/2 04 27 63).     –tw
 
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