Soviel Musik-, Lumpen- und Guggen-Kapellen wie noch nie bietet der Rosecker Fasnetsclub Tübingen bei seinem traditionellen Fasnetsumzug am Sonntag, 9. Februar auf. 
Pünktlich um 13.30 Uhr beginnt die von 28 Musikgruppen begleitete Narrenkarawane von rund 4 000 Hästrägern ihren Umzug durch die Tübinger Altstadt. 
Aufstellung ist beim Nonnenhaus. 
Von dort geht´s über Neue Straße, Pfleghofstraße, Holzmarkt, Kirchgasse, Marktplatz, Marktgasse, Krumme Brücke, Ammergasse bis zum Haagtorplatz, wo sich der Umzug auflöst. Die Narren bieten  ein farbenfrohes Spektakel. Es gilt zu entdecken, was Loabla-Spalter, Tischles-Rucker, Hogebiera, Sai-Soicher oder Hülaschlapper sind. 
Zweieinhalb Stunden schätzen die Veranstalter die Dauer des Umzugs. 
Anschließend ist Fasnet in der Hepper-Halle und die bei allen Narren so geschätzte Tübinger Straßen- und Kneipenfasnet. »Die Tübinger Altstadt bietet die schönste Kulisse für die Fasnet weit und breit!«, hören die Zunft-Oberen Anton Buck und Horst Knöpfler immer wieder. »Und nicht zu vergessen die tollen Kneipen und Gastwirtschaften, in denen immer tolle Stimmung ist!« Kein Wunder, mussten sie doch schweren Herzens vielen Vereinen eine Absage erteilen. »98 Vereine sind die Grenze des Machbaren«, so Anton Buck.
 Bereits am Samstag, dem 8. Februar beginnt um 20 Uhr die Hallenfasnet in der Hermann-Hepper-Halle. 
Einlass ist ab 19.30 Uhr für Personen ab 18 Jahren. 
Traditionell ist der Eintritt kostenlos. 
Zum ersten Mal sorgt »DJ Joey« für Stimmung und Tanzmusik. Garden, Showtanz- und Maskengruppen, Lumpen- und Guggenkapellen bieten ein abwechslungsreiches Programm. 

Natürlich ist Barbetrieb angesagt. Die Schloß-Ochsen und Neid-Köpf des Rosecker Fasnetsclub Tübingen sind bereit: Die Fasnet 2020 kann in Tübingen Einzug halten.            -tw