TÜBINGEN. Eine Woche lang waren zehn Schülerinnen und Schüler einer Kadettenschule aus Tübingens russischer Partnerstadt Petrosawodsk bei der Jugendfeuerwehr Tübingen zu Gast. Die Jugendlichen besuchen an ihrer Schule in Petrosawodsk einen Sonderausbildungszweig im Bereich Zivilschutz. In Tübingen lernten sie in dieser Woche Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, das Technische Hilfswerk sowie die Freiwillige Feuerwehr und die Berufsfeuerwehr kennen. Neben dem fachlichen Austausch stand die persönliche Begegnung im Mittelpunkt. Die Jugendlichen besuchten zudem Stuttgart, die Burg Hohenzollern und das Tübinger Freibad.
Dieser erstmalige Austausch geht zurück auf eine Delegationsreise im Jahr 2005, als Stadtrat Bernd Gugel und Feuerwehrkommandant Michael Oser die Partnerstadt besuchten und erste Kontakte etablierten. Die Arbeit der Feuerwehr und des Zivilschutzes sind sehr unterschiedlich in beiden Ländern organisiert. Dies verspricht viel Raum für einen interessanten und bereichernden Austausch.
Nach dieser ersten Begegnung in Tübingen ist eine Reise der Tübinger Gruppe nach Petrosawodsk für das kommende Jahr geplant.     –tw