REUTLINGEN. Das inklusive Spielfest der TSG Reutlingen Inklusiv hat seine Tradition und findet jährlich seit 23 Jahren im November in der zentralen Oskar - Kalbfell - Halle statt. An zwölf Stationen hatte das gesamte Team der TSG Reutlingen Inklusiv wieder einmal für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt. 2017 stand das Fest, gemäß den draußen herrschenden Temperaturen, unter dem Motto: Winterspiele. Entsprechend waren die Angebote gestaltet. Besonders sportlich leitete das TSG - Team unter der Leitung von Dr. Martin Sowa und Albrecht Tappe den Nachmittag mit einer Biathlonstaffel ein. Ihnen folgte die Tanzgruppe der Karl-Georg-Haldenwang-Schule aus Münsingen, welche mit einer großen Mitmachaktionen alle Teilnehmer, ob jung, alt, mit Handicap oder ohne zur Bewegung animierte. Die Tänzer genossen den tosenden Applaus des Publikums und mischten sich anschließend unter die zwischen rund 400 anwesenden Personen an den Spielstationen. So gefüllt hatte man die Kalbfell - Halle noch nicht erlebt. Die jüngsten Teilnehmer waren gerade einmal zwei Jahre alt, die ältesten zählten zwischen 70 und 80 Jahre.
Den ganzen Nachmittag über spielte dies keine Rolle. Eine Mutter drückte es treffend aus: »Hier wird jeder so angenommen, wie er ist. Das ist einfach wunderbar. Das ist Inklusion pur.«

Hip-Hop Gruppe
Genau wie die Tänzer der Haldenwang Schule begeisterte auch die Hip-Hop Gruppe der TSG Reutlingen Inklusiv unter der Regie von Anna Lena Heiß. Mittlerweile hat die Gruppe an Mannschaftsstärke zugelegt, sodass in diesem Jahr bereits elf Tänzerinnen und Tänzer im Rampenlicht standen. Den Abschluss leitete Heinz Kaufmann aus Mariaberg mit seinem Akkordeon ein. Er führte eine riesige Menschenschlange vor die Tribüne, wo jeder der Teilnehmer noch einen Preis bekam.
Ebenfalls in der Halle anwesend waren auch Klaus Panne vom Förderverein der TSG Reutlingen Inklusiv, welcher einen Scheck in Höhe von 9000 Euro überreichte sowie Karl-Heinz Walter vom Sportkreis Reutlingen.
Dieser will in Zukunft in Kooperation mit der TSG Reutlingen Inklusiv zusammen daran arbeiten,  den Inklusionssport in der Fläche anzubieten. Aus diesem Grund waren auch interessierte Übungsleiter aus Münsingen in die Aktionen eingebunden. In der Folge soll nun versucht werden, entsprechende Angebote auf der Alb zu initiieren.     –rw
 

Fotostrecke 4 Fotos