Sie gehören zu den Pionieren in Sachen Weihnachtsmarkt. Lange bevor solche Veranstaltungen in der Region zur Regel wurden, gründeten Trochtelfinger Gewerbetreibende  ihren Christkindlesmarkt. 1958 leuchteten erstmals in der historischen Altstadt die Lichter feierlich. Damals gab es gerade Mal in Reutlingen und Sigmaringen ähnliche Märkte. Bis heute blieb es im Städtle etwas besonderes. Das leuchtende Event macht den Unterschhied. Am Samstag, 7. und Sonntag, 8. Dezember können sich wieder alle ein Bild von diesem einizigartigen Weihnachtsmarkt machen. Dann putzt sich die Stadt noch ein bisschen heller heraus, dann leuchten die Lichter noch etwas heller, dann präsentieren sich die Fachwerkhäuser in noch schönerem Glanz. Der 44. Trochtelfinger Christkindlesmarkt geht dann über die Bühne der Zeit. 

Auch im 44. Jahr seines Bestehens hat der Christkindles-Markt seinen individuellen und unvergleichlichen Reiz: Die malerische Fachwerkkulisse der Trochtelfinger Altstadt setzt den passenden Rahmen für den stilvollen Markt, der in der Zeit vor dem Fest Behaglichkeit und die dem Advent eigene Besinnlichkeit ausstrahlt. Kunsthandwerklich gefertigte Produkte, liebevoll und sorgfältig hergestellte Geschenke, heimische Spezialitäten, der Besuch des Nikolaus, die festliche Unterhaltung durch die musiktreibenden Trochtelfinger Vereine: der Markt lässt bei großen und kleinen Besuchern keine Wünsche offen. 

Rund ums Rathaus und in der Marktstraße leuchten die Lichter und duften die Bratäpfel, Zimt und Vanilleduft locken verlockend, Glühwein, Wildschweinbratwurst, Flammkuchen oder Kinderpunsch dürfen hier nicht fehlen. Die Atmosphäre im Städtle lässt sich nicht neu erfinden, sie ist schlicht einizigartig und deshalb folgen viele dem Ruf auf die Alb in der Vorweihnachtszeit.

 Natürlich darf hier der Weihnachtsmann nicht fehlen. Standesgemäß fährt der Geschenkebringer mit der Kutsche und Knecht Rupprecht ein: am Samstag um 17.30 Uhr, am Sonntag gegen 14.30 Uhr. 

Der rührige  Werbekreis mit seinen umtriebigen Mitgliedern ist auch diesmal wieder mit ihrer Aktion »Shoppen und Gutes tun« sichtbar. 
Kleine Weihnachtsbäume wurden in den Geschäften verteilt und die Kunden durften sie vergangene Woche an den großen Weihnachtsbaum hängen – kunterbunt und festlich bemalt. Für jeden Baum spendet der Werbekreis einen Euro für die Kinderbetreuung im Städtle.                     -rw/diet