GÖTEBORG/METZINGEN. Das Ergebnis passt, die Folgen des ersten Auftritts der TuS Metzingen in der EHF-Gruppenphase sind noch nicht richtig abzusehen. Die TuSsies gewannen den Auftakt mit 29:27 (16:13) beim SK Sävehof. Es war für die Metzingerinnen der 14. Sieg in Folge, der allerdings einen einen langen Schatten wirft. Spielmacherin Delaila Amega verletzte sich in der zweiten Halbzeit am Ringfinger der Wurfhand und schied mit Verdacht auf Fingerbruch aus. Die Stimmung in der Kabine war nach Spielschluss gedrückt, fasste Andre Fuhr zusammen. Schließlich ist das die dritte Rückraumspielerin die nun wegen Verletzung ausfällt.
Annika Niederwieser sowie Marija Obradovic pausieren bereits. Gleichwohl spricht es für das Team, dass sie sich den Sieg in Schweden nicht mehr hat nehmen lassen. Als Arbeitssieg bezeichnete Marlene Zapf, die zwei Treffer beitrug, den Ausflug nach Schweden.
Beste Werferin war Shenia Minewskaja, die sieben Mal traf und weiter eine ansteigende Form aufweist. Monika Kobylinksa war sechs Mal erfolgreich. Ab jetzt geht es Schlag auf Schlag weiter.
Am Samstag empfangen die TuSsies erstmals einen Gegner in der EHF-Cup Gruppenphase in der Öschhalle. Das ungarische Team Siofok KC ist dann zu Gast. Los geht’s um 20 Uhr.     –diet