STOCKACH. Der Straßenmeisterei-Stützpunkt des Landkreises in der Tübinger Eisenhutstraße zieht um und bezieht zum Jahresende sein neues Domizil auf dem Gelände des Abfallzweckverbands ZAV in Dußlingen. Die Straßenmeisterei in Rottenburg bleibt weiterhin an ihrem Standort. »Angesichts der Wohnungsknappheit in der Stadt sehen wir uns in der Pflicht, Wohnraum zu fördern, indem wir die Fläche bei den Stadtwerken freigeben«, erklärt Landrat Joachim Walter. Zunächst hatte der Landkreis einen Alternativstandort auf dem Areal Neckaraue/Unterer Wert im Auge.
Doch das wäre teuer gekommen: 2,8 Millionen Euro hätten dort investiert werden müssen. Aus Sicht des Landrats ist die Option in Dußlingen »absolut ideal«. »Eine Win-win-Lösung«, sagte er.
»Der Standort bei der ZAV hat viele Vorteile«, sagt Chistopher Dekrell, Abteilung Verkehr und Straßen des Landkreises Tübingen. Und er erläutert: die Verkehrsanbindung sei gut, die logistische Handhabung unproblematisch. Zudem komme die Variante günstiger: Sie kostet eine Million Euro. 
Die Bauarbeiten an der Straßenmeisterei haben bereits im Juni begonnen, es entstehen eine Fahrzeughalle, Salzsilos und Sozialgebäude für die zwölf Mitarbeiter. Diese können ihre Vorschläge in Planung und Umsetzung einbringen.     –jos