TÜBINGEN. Zum ersten Mal stellen die Stadtwerke Tübingen (swt) für ihr KulturWerk ein Jahres-Veranstaltungsprogramm vor. Die neue Location für Kunst und Kultur am Neckarufer neben dem Wasserkraftwerk etabliert sich 2018 mit ausgewählten Konzerten und Kulturevents - als neuer Veranstaltungsort in der Universitätsstadt. Weitere Modernisierungen sollen das swt-KulturWerk im Jahresverlauf weiter aufwerten. Am 6. Juni gastiert mit der Bob Reynolds Group die Jazzformation um den Tenorsaxophonisten und Grammy-Gewinner Bob Reynolds. Das Quartett wird komplettiert durch Ruslan Sirota (Keyboard), Janek Gwizdala (Bass) und Chaun Horton am Schlagzeug. Beginn ist um 20 Uhr, Veranstalter ist Jazz im Prinz Karl. Am 8. Juni gastiert als Nächstes die Konzertperformance »Music for an open space« mit dem schweizerischen Musikerduo Ania Losinger (Xala II) und Mats Eser (Marimba & Percussion). Auch hier läuft bereits der Vorverkauf. Zum zweiten Mal spielen im Juli und August ausgewählte Ensembles im Rahmen des Vielklang-Festivals auf der KulturWerk-Bühne.

Jazz-Highlight
Mit »Mulo Francel & Friends« präsentieren die Stadtwerke Tübingen dann am 15. September mit dem Programm »Mocca Swings« ein absolutes Jazz-Highlight. Mit Saxofonist Mulo Francel gastiert einer der außergewöhnlichen Instrumentalisten im Jazz erstmals in der Universitätsstadt und bringt das swt-KulturWerk zum Schwingen. Ein Konzert für Frieden aus zwölf Religionen bietet Adrian Oswalt mit »Zwölf x Frieden« an drei Terminen im September. Im Anschluss an die dritte Aufführung moderiert die Weltethos Stiftung eine Diskussionsrunde. Mit seinem neuen Musikkabarett-Programm »Die, wo älles können!« unterhält Olympiasieger und Tübinger Urgestein Dieter Baumann mit Geschichten, Anekdoten und dem vier Mann starken Profi-Posaunenquartett Trombanda am 30. September sein Publikum.

Stadtwerke werten nachgefragte Event-Location weiter auf
Im Rahmen des Tübinger Bachfestes kommt im Oktober ein Tanzprojekt von Katja Büchtemann ins KulturWerk (6. Oktober). Ebenfalls im Oktober nutzt der Chor Nota Bene mit Peter Schindlers »Sonne, Mond und Sterne« die besonders für Chormusik geeignete außergewöhnliche Akustik der Halle für einen Auftritt (13. Oktober). Das Chorkonzert bildet den Abschluss des Jahresprogramms im swt-KulturWerk. Das Kultur-Werk ist als Veranstaltungsort gefragt. Die Stadtwerke Tübingen sehen im besonderen Ambiente ihrer ehemaligen Maschinenhalle einen neuen attraktiven Veranstaltungsort. Neben professionellen Kulturschaffenden sollen auch Interessensgruppen wie Schulen, Künstler, Musiker, Vereine, die Universität oder auch Initiativen des Kulturamts der Universitätsstadt Möglichkeiten bekommen, das KulturWerk als besondere Bühne zu nutzen. Um weiter alle notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, läuft derzeit ein Antrag für die Umnutzung zur Veranstaltungsstätte. Wenn der Antrag erfolgreich ist, kann das Veranstaltungsprogramm, das mit dem aktuellen Status noch limitiert ist, perspektivisch auch ausgebaut werden. 

Im letzten Jahr bekam das Kultur-Werk bereits eine neue Veranstaltungstechnik mit leistungsstärkerer Beleuchtung. Dieses Jahr stehen unter anderem die sanitären Einrichtungen, eine Künstlergarderobe, das Heizungssystem sowie der Bau eines barrierefreien Zugangs auf dem Plan. Schritt für Schritt wollen die Stadtwerke mit passenden Modernisierungen das besondere Ambiente der ehemaligen Maschinenhalle in neuem Glanz erstrahlen lassen.                                                                                                                                      –tw