REUTLINGEN. Ein Event der Superlative verspricht das Reutlinger Stadtfest am Wochenende zu werden. Am 15. und 16. Juni können auf sieben Festplätzen mit fünf Bühnen über 120 Stunden Musik- und Vereinsprogramm bei freiem Eintritt erlebt werden.
Mit dabei gut 60 Vereine und Gastronomen sowie 61 Bands, die mit unterschiedlichen Musikstilen das Publikum live unterhalten.

Stadtfestmomente unter #StadtfestReutlingen posten

»Dieses Jahr haben wir es mit unseren Partnern und Vereinen wieder geschafft, ein einzigartiges Programm auf die Beine zu stellen. Reutlingen wird zu einer Open-Air-Bühne«, versichert StaRT-Geschäftsführerin Tanja Ulmer. So ist die Antenne1-Bühne auf dem Marktplatz Schauplatz für Künstler wie Tom Gregory, Nico Santos, Wirtschaftswunder und die Antenne1 Band mit sechs Profimusikern. Gleich nebenan im Spitalhof ist Blasmusik verschiedener Musikvereine angesagt zum Schunkeln, Mitsingen und Feiern. Newcomer-Bands aus der Region spielen fetzige und sanfte Töne auf der Jugendbühne am Tübinger Tor. Hier erwartet die Besucher ein besonderes Highlight - die Social Wall, so die Citymanagerin. Unter dem Hashtag #StadtfestReutlingen könne jeder seinen Stadtfestmoment posten, Party live teilen und Grüße in die Welt verschicken. Das entsprechende Bild könne ausgedruckt in der Tourist Info abgeholt werden. Der Kanzleiplatz empfiehlt sich für diejenigen, die härteren Sound bevorzugen. International mit lateinamerikanischen Klängen, Country und Irish Folk präsentiert sich dagegen der Albtorplatz. Und natürlich gibt es durchgehend Spaß und Unterhaltung durch die Vereine mit Tanz, Kampfkunst, Folklore und Akrobatik. »Neu in diesem Jahr ist der Genussplatz rund um die Marienkirche mit Kulinarik und musikalischer Partystimmung«, verrät Ulmer.

»Die Standgebühr ist seit Jahren dieselbe«

Für die Vereine ist dieses Stadtfest Höchstleistung, sind sie doch auf die Mithilfe und das Engagement ihrer Mitglieder angewiesen. »Wir brauchen mindestens zwei Belegschaften, die beide Tage abdecken, also gut 50 Helfer«, weiß Erich Hummel. Er ist seit der ersten Veranstaltung 1975 mit im Organisationskomitee und weiß, wovon er spricht. »Da sieht man erst, was an Kapazität vorhanden sein muss.« Es habe sich einiges verändert in den Jahren und beim inzwischen 21. Stadtfest habe sich die Zahl der Stände in Wilhelmstraße und Stadtmitte von 132 am Anfang auf die Hälfte reduziert. Dafür ist jetzt das Programm umfang- und abwechslungsreicher. Eines ist laut Frank Wittel vom Organisationsteam allerdings gleich geblieben: »Die Standgebühr ist seit Jahren dieselbe.« Wie auch das Kinderstadtfest am Rathaus mit großem Unterhaltungsprogramm, von Kajakfahren im Rathausbrunnen über Torwandschießen und Hüpfburg bis zu Fußball-WM-Bastelprogramm. »Bei so viel Spaß und Action denken wir natürlich auch an die Umwelt«. Gemeinsam mit der FairEnergie werde die CO2-Stadtfest-Bilanz mit den Zertifikaten in Goldstandard neutralisiert und sie seien somit das einzige CO2-neutrale Fest der Region.             –bim