REUTLINGEN. Für den gemeinen Fan ist es nicht leicht nachvollziehbar, was da gerade an der Kreuzeiche passiert. Schon wieder kassierte der SSV Reutlingen eine hohe Niederlage. 0:4 verloren die Kicker von Teodor Rus beim SV Oberachern und schlichen vom Feld. Noch vor nicht allzu langer Zeit schossen die Nullfünfer alles, was ihnen in den Weg gekommen ist, vom Platz und landeten verdientermaßen auf Rang eins. Tempi passati, längst vergangene Zeiten. Vom Teamspirit, den die Verantwortlichen bis zum 2. März, als der SSV Spitzenreiter war, als einer der Gründe für den Erfolg nannten, sprechen Beobachter schon lange nicht mehr. Der sportliche Leiter Giuseppe Ricciardi spricht von mangelndem Selbstvertrauen und von psychichen Problemen. Es ist von außen schwer nachzuvollziehen, was in so einem Mannschaftsgefüge genau passiert. Die Fakten liegen auf dem Tisch, jede Woche in Zahlen. Das Team hat sich selbst um eine glänzende Ausgangssituation mit einem möglichen Aufstieg gebracht und dümelt auf Rang neun. Die Wahrheit liegt halt doch auf dem Platz. Am Samstag, 27. April empfängt der SSV den SV Göppingen. Los geht’s um 14 Uhr.                                                                                        –diet