Die Umrisse sind klar zu erkennen, und das Richtfest ist auch schon terminiert. Das Sportvereinszentrum peb2 der beiden Vereine VfL Pfullingen und TSV Eningen nimmt von Formen an. Um es mit Leben zu füllen, ist Christoph Heimann in die Region gekommen.

PFULLINGEN/ENINGEN. Es wächst und wächst und wächst. Noch nicht lange ist es her, da haben die beiden Vereine mit einem pompösen Spatenstich die neue Zeitrechnung in ihrer Geschichte eingeläutet. Genauso unvergesslich soll auch das Richtfest werden, im wahrsten Sinne des Wortes eine Feier des Sportvereinszentrums in prädestinierter Lage zwischen Eningen und Pfullingen neben der Arbachtalsporthalle. Wenn sie was anpacken, dann schon richtig und jeder soll daran teilhaben können. Nicht ohne Grund legten die Verantwortlichen das Richtfest auf einen Sonntag. Am 28. Mai steigt das Ereignis. Los geht’s um 13.30 Uhr, für ein flottes Programm sorgen die beiden Vereine mit einem Mitmachprogramm und Showeinlagen. Doch damit nicht genug: Die Gäste erhalten exklusiv die Möglichkeit, in Kleingruppen die Baustelle zu besichtigen und sich so ein ganz eigenes Bild vom künftigen Vereinszentrum schon jetzt zu machen. Das Gebäude ist nach langen Planungen für jedermann erkennbar, doch das reicht ja noch nicht um ein solches Projekt auch zu starten. Den Mann für die Organistion und Umsetzung dafür haben die Vereine nämlich auch gefunden und zwar schon fast zeitgleich mit dem Spatenstich. Seit November weiß der Ludwigsburger Christoph Heimann um seinen neuen Job als Geschäftsführer. Seit 1. April arbeitet der zweifache Vater daran, das ambitionierte Projekt mit Leben zu füllen. Vorrangige Aufgaben sind: die Marketing-Maschine in Gang zu bringen, Personal zu finden von der Thekenkraft bis zum Trainer sowie die Betriebsstruktur aufzubauen.

Kärnerarbeit
Es ist ein Stück Kernerarbeit, das der Sportwissenschaftler hier vollbringt, aber das ist auch genau der Reiz für Heimann, der schon in zwei Sportvereinszentren Erfahrung gesammelt hat. »Das Mitwirken am Projekt ist für mich die Herausforderung gewesen, etwas Neues in Gang zu bringen.«
Bislang hat er in zwei schon etablierten Betrieben in Kornwestheim und in Sachsenheim gearbeitet und dort wertvolle Erfahrung gesammelt.
un also begibt er sich auf neues Terrain, aber die Verantwortlichen machen es ihm leicht, wie er sagt. »Die beiden Vereine haben das super organisiert, es gibt zwei Projektteams, die schon sehr gute Vorarbeit geleistet haben und auch weiter leisten. So etwas kann einer allein gar nicht leisten. Sie unterstützen mich und haben mich auch gleich eingebunden.« Will heißen: Heimann steht seit seiner Zusage in ständigem Kontakt mit den Verantwortlichen und hatte etwa bei der Auswahl der Fitnessgeräte auch schon ein Wörtchen mitzureden. So gesehen fiel ihm der Einstieg nicht schwer.
Sein Büro ist allerdings noch nicht an seinem attraktiv gelegenen Arbeitsplatz, provisorisch arbeitet er in der ehemaligen Geschäftsstelle des VfL Pfullingen im Jahnhaus. Dort wird er auch noch eine Weile bleiben, nun ist gerade mal der Rohbau fertig. Gleichwohl tut sich auch sonst was nämlich in puncto Mitglieder. Es gebe schon ein paar, so der Geschäftsführer, über die Anzahl schweigt Heimann. Anfang Mai hat es einen Personalinfotag gegeben, an dem sich Interessenten für einen der vielen Jobs von der Thekenkraft über Kursleiter und Trainer informieren können. Die Eröffnung sei für das vierte Quartal 2017 geplant, den Termin können sie halten, sagt Heimann. Ein genaues Datum gibt es noch nicht. Bis dahin sind die Vereine auf der Suche nach Mitgliedern, die Mitglied des peb2 werden können. Besonderer Reiz dabei: Wer schnell ist und sich jetzt anmeldet, der kann noch vor der Eröffnung schon an den Geräten trainieren und sich einen Einblick verschaffen. Mit Ausblick auf den Albtrauf.     –diet

In Kürze
Richtfest: Sonntag, 28. Mai, 13.30 Uhr.