ROTTENBURG. Die Beleuchtungsanlage im Römermuseum war schon in die Jahre gekommen. Letztes Jahr feierte das Römermuseum sein 25-Jahr-Jubiläum. Es war an der Zeit sich um eine neue Beleuchtungsanlage für das Römermuseum umzuschauen. Das Hochbauamt hat sich in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanager Jörg Weber Gedanken über die Umrüstung und die Finanzierung der Beleuchtung gemacht.

Vom Bund gefördert
Zunächst wurde geprüft, ob die Stadt Rottenburg am Neckar einen Zuschuss vom Bund oder Land für die Änderung der Beleuchtungsanlage erhalten kann. Weber wurde hier fündig. Gefördert wird die Maßnahme vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die Fördersumme beträgt 30 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben. Den Hauptteil übernimmt die Stadt aus dem Topf der Klimaschutzmittel.

Rottenburger Firmen
Die Umrüstung wurde nach einer beschränkten Ausschreibung von zwei Rottenburgern Firmen/Handwerkern durchgeführt. Insgesamt wurden bei 175 Lichtpunkten die alten Leuchten durch LED-Leuchten ersetzt. Durch den Leuchtenaustausch werden jährlich rund 23 000 Kilowattstunden Strom eingespart. Dies entspricht einer jährlichen CO2-Einsparung von rund 14 Tonnen. Ausgetauscht wurden die kompletten Strahler im Römermuseum. Hierbei wurden die Ausstellungsobjekte neu in Szene gesetzt. Die Vitrinen erhielten wie auch das Diorama eine neue indirekte Beleuchtung welche die Ausstellungsgegenstände noch interessanter zur Geltung bringt.

»Nationale
Klimaschutzinitiative«
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.     –tw