ROTTENBURG. An zentralen und prominenten Stellen hängten kürzlich Oberbürgermeister Stephan Neher sowie Gemeinderäte und der neue Wirtschaftsförderer Andreas Lanio sowie Erster Bürgermeister Thomas Weigel Plakate auf, die die Position der Stadt zum Bürgerentscheid über ds kernstadtnahe Gewerbegebiet »Herdweg« veranschaulichen sollen.
Großbanner wurden auch in Rottenburger Teilorten wie etwa im Gewerbegebiet Ergenzingen aufgehängt. Exemplarisch war die Plakatierungsaktion am Anfang der Woche, Oberbürgermeister Stephan Nehr betonte, dass die Stadt nach wie vor das Gewerbegebiet »Herdweg« in Kiebingen umsetzen und planen will.
Alle Plakate werben mit Stadträten der CDU-und  SPD-Fraktion und dern Statements zum Gewerbegebiet »Herdweg« und zur Gewerbestrategie der Stadt. Die Plakate sollen kleine Anteaser sein und dazu animieren, die gebotenen Veranstaltungen zum Bürgerentscheid zu besuchen sowie sich auf der Infoseite der Stadt im Internet zu informieren. Die Bürger sollen so zum einen wachgerüttelt werden, zum anderen sollen sie dazu aufgerufen werden, sich am Wahltag auf den Weg zu machen in ihr Wahllokal.
Am 21. Oktober ist der Bürgerentscheid zum Gewerbegebiet »Herdweg« und zur Gewerbetrategie - für die Stadt steht dabei viel auf dem Spiel, da man städtischerseits auf eine klare Entscheidung zum Gewerbestandort Rottenburg hofft. Mit der Plakatierungsaktion wird so nicht zuletzt die heiße Phase des Bürgerentscheids eingeläutet. Diesen hatte das Aktionsbündnis »Galgenfeld« durchgesetzt und dafür eine Mehrheit im Gemeinderat für die Wahlen bekommen. Das Aktionsbündnis Galgenfeld ist gegen das geplante Gewerbegebiet Herdweg und auch gegen ein Gewerbegebiet »Galgenfeld.«     –aba