ROTTENBURG. Viele Jugendliche zieht es nach dem Abitur oder der Ausbildung ins Ausland: Mal was ganz anderes erleben, eine andere Kultur kennenlernen, seine Grenzen austesten. Wer diese Erfahrungen mit einer sinnvollen Tätigkeit kombinieren will, kann sich für einen einjährigen Freiwilligendienst beim Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) Rottenburg-Stuttgart bewerben. Der Träger des Weltkirchlichen Friedensdienstes (WFD) informiert am 6. Oktober interessierte Jugendliche ab 18 Jahren über die Möglichkeiten in Ländern wie Mexico, Argentinien, Indien oder Tansania mitzuleben und mitzuarbeiten. 
Von 15 bis 19 Uhr werden ehemalige Freiwillige im Tagungs- und Jugendhaus Wernau über ihre Erlebnisse während ihres einjährigen Dienstes in Übersee berichten. Zudem informiert die zuständige Referentin Eva Ludwig über die Rahmenbedingungen des Weltkirchlichen Friedensdienstes, für den man sich noch bis 15. November 2017 bewerben kann. Die Teilnahme am Infotag ist unverbindlich und kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über die Weltkirchlichen Friedensdienste (WFD) des BDKJ reisen jedes Jahr rund 40 Jugendliche nach Lateinamerika, Asien oder Afrika um unter dem Motto »mitleben, mitbeten und mitarbeiten« ihr Jahr zu verbringen. In ihrer Arbeit in sozialen und kirchlichen Projekten, bekommen sie dadurch einen hautnahen Eindruck des alltäglichen Lebens in einem von Armut geprägten Land. Während ihres Dienstes wohnen die meisten Freiwilligen unter einfachen Bedingungen in Gastfamilien.
Da der BDKJ ein anerkannter Träger des Programms »weltwärts« der Bundesregierung ist, können darüber auch Zuschüsse für Flugkosten und ein kleines Taschengeld finanziert werden.

Weitere Informationen finden sich unter www.wfd.bdkj.info 

Info
Der Weltkirchliche Friedensdienst in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstand 1986 nach der damaligen Diözesansynode als bundesweit einzigartige Initiative dieser Art, damals noch unter dem Namen »Laien im Dienst der Evangelisierung und des Friedens«. Vor rund 15 Jahren erhielt der Dienst seinen heutigen Namen. Seit der Gründung leisteten weit über 400 junge Menschen den Weltkirchlichen Friedensdienst.